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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Tramal
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 18. April 2026

Tramal enthält den Wirkstoff Tramadol. Tramadol ist ein zentral wirkendes Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide. Es wirkt an bestimmten Nervenzellen im Rückenmark und im Gehirn. Tramal wird zur Behandlung von mäßig starken bis starken Schmerzen angewendet.

Wirkstoff: Tramadol
Hersteller: GRÜNENTHAL GMBH
Form: Injektionslösung, Kapseln, Zäpfchen, Tabletten
Lesezeit: 2 Min.
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Wirkstoff

Tramal enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr haeufig

  • Schwindel
  • Übelkeit

Haeufig

  • Kopfschmerzen
  • Benommenheit
  • Erschöpfung
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Mundtrockenheit
  • vermehrtes Schwitzen

Gelegentlich

  • Herzklopfen oder schneller Herzschlag
  • Kreislaufprobleme wie Schwächegefühl beim Aufstehen oder Kreislaufzusammenbruch
  • Brechreiz
  • Magenbeschwerden wie Magendruck oder Völlegefühl
  • Durchfall
  • Hautreaktionen wie Juckreiz oder Ausschlag

Selten

  • allergische Reaktionen mit Atemnot, pfeifenden Atemgeräuschen oder Schwellungen
  • Schockreaktion mit plötzlichem Kreislaufversagen
  • langsamer Herzschlag
  • Blutdruckanstieg
  • Missempfindungen der Haut wie Kribbeln, Prickeln oder Taubheitsgefühl
  • Zittern
  • epileptische Anfälle
  • unwillkürliche Muskelzuckungen
  • Koordinationsstörungen
  • kurzzeitige Bewusstlosigkeit
  • Sprachstörungen
  • Appetitveränderungen
  • Halluzinationen
  • Verwirrtheit
  • Schlafstörungen
  • Delirium
  • Ängstlichkeit
  • Albträume
  • Stimmungsveränderungen
  • Veränderungen der Aktivität
  • verminderte Sinneswahrnehmung und vermindertes Erkennen
  • Arzneimittelabhängigkeit
  • verschwommenes Sehen
  • verengte oder stark erweiterte Pupillen
  • verlangsamte Atmung
  • Atemnot
  • verminderte Muskelkraft
  • erschwertes oder schmerzhaftes Wasserlassen
  • weniger Urin als normal

Sehr selten

  • erhöhte Leberwerte

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Abfall des Blutzuckerspiegels
  • Schluckauf
  • Serotoninsyndrom mit zum Beispiel Unruhe, Halluzinationen, Koma, Fieber, schnellem Herzschlag, instabilem Blutdruck, Muskelzucken, Muskelsteifheit, Koordinationsstörungen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall
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Wichtige Wechselwirkungen

Tramal darf nicht zusammen mit MAO-Hemmstoffen angewendet werden. Die schmerzlindernde Wirkung kann abgeschwächt und verkürzt sein, wenn Sie Arzneimittel mit Carbamazepin oder Ondansetron einnehmen. Das Risiko für Nebenwirkungen steigt bei gleichzeitiger Anwendung mit Alkohol, bestimmten Schmerzmitteln, Beruhigungs- oder Schlafmitteln sowie anderen dämpfend wirkenden Arzneimitteln; dabei kann es auch zu starker Schläfrigkeit, Atemproblemen oder Koma kommen. Bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen oder Psychosen können das Risiko für Krampfanfälle oder ein Serotoninsyndrom erhöhen. Auch Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung wie Warfarin sowie Gabapentin oder Pregabalin können die Behandlung beeinflussen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion bemerken, zum Beispiel Schwellungen im Gesicht, an der Zunge oder im Rachen, Schluckbeschwerden, Nesselsucht oder Atembeschwerden. Holen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe, wenn langsame oder flache Atmung, starke Schläfrigkeit, Verwirrtheit oder sehr kleine Pupillen auftreten. Auch bei Anzeichen eines Serotoninsyndroms wie Unruhe, Halluzinationen, Fieber, schnellem Herzschlag, instabilem Blutdruck, Muskelzucken, Muskelsteifheit, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall sollten Sie sofort ärztliche Hilfe suchen. Sprechen Sie außerdem mit Ihrem Arzt, wenn extreme Müdigkeit, Appetitlosigkeit, starke Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder niedriger Blutdruck auftreten.

Steckbrief: Tramal

Wirkstoffgruppe
Opioid-Schmerzmittel
Anwendungsgebiet
Behandlung von mäßig starken bis starken Schmerzen
Darreichungsform
Rezeptpflicht
Unbekannt
Haeufigste Nebenwirkung
Übelkeit und Schwindel
PZN
02256100
Dosierungen
100 mg, 50 mg

Häufige Fragen

Wofür wird Tramal angewendet?

Tramal wird zur Behandlung von mäßig starken bis starken Schmerzen angewendet.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Was für ein Wirkstoff ist in Tramal enthalten?

Tramal enthält den Wirkstoff Tramadol. Tramadol ist ein zentral wirkendes Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Wie wirkt Tramal?

Der schmerzlindernde Effekt entsteht durch die Wirkung an bestimmten Nervenzellen des Rückenmarks und des Gehirns.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Welche Nebenwirkungen treten bei Tramal besonders oft auf?

Die häufigsten Nebenwirkungen sind Übelkeit und Schwindel. Beide treten sehr häufig auf.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Wann sollte ich bei Nebenwirkungen mit Tramal sofort ärztliche Hilfe suchen?

Sofort ärztliche Hilfe ist nötig bei Anzeichen einer allergischen Reaktion wie Schwellungen im Gesicht, an Zunge oder Rachen, Schluckbeschwerden, Nesselsucht mit Atembeschwerden. Auch bei Beschwerden, die auf ein Serotoninsyndrom hindeuten, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

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Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 18. April 2026

Hinweis: Diese Seite wird redaktionell von nebenwirkungen-info.de gepflegt. Sie steht in keinerlei Verbindung zu GRÜNENTHAL GMBH. Der Markenname wird ausschließlich zu Informationszwecken genannt.