Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.
Tramadol LIBRAPHARM retard
Nebenwirkungen
Tramadol LIBRAPHARM retard ist ein zentral wirksames Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide. Es wirkt an bestimmten Nervenzellen im Rückenmark und im Gehirn und soll dadurch Schmerzen lindern. Angewendet wird Tramadol LIBRAPHARM retard zur Behandlung von mäßig starken bis starken Schmerzen.
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Wirkstoff: Tramadol
Wirkstoff
Tramadol LIBRAPHARM retard enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.
Mögliche Nebenwirkungen
Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr haeufig
- Schwindel
- Übelkeit
Haeufig
- Kopfschmerzen
- Benommenheit
- Erbrechen
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- vermehrtes Schwitzen
- Erschöpfung
Gelegentlich
- Herzklopfen
- beschleunigter Herzschlag
- Gefühl, einer Ohnmacht nahe zu sein
- Kreislaufkollaps
- Würgen
- Magenbeschwerden wie Magendruck oder Völlegefühl
- Durchfall
- Hautreaktionen wie Juckreiz oder Ausschlag
Selten
- allergische Reaktionen wie Atemnot, pfeifende Atemgeräusche oder Anschwellen der Haut
- Schockreaktionen mit plötzlichem Kreislaufversagen
- verlangsamter Herzschlag
- Blutdruckanstieg
- Missempfindungen der Haut wie Jucken, Prickeln oder Taubheitsgefühl
- Zittern
- epileptische Anfälle
- Muskelzuckungen
- Koordinationsstörungen
- kurzzeitige Bewusstlosigkeit
- Sprachstörungen
- Appetitveränderungen
- Halluzinationen
- Verwirrtheit
- Schlafstörungen
- Delirium
- Ängstlichkeit
- Albträume
- Stimmungsveränderungen
- Veränderungen der Aktivität
- verminderte Wahrnehmungs- und Denkfähigkeit
- Arzneimittelabhängigkeit
- verschwommenes Sehen
- verengte Pupillen
- stark erweiterte Pupillen
- verlangsamte Atmung
- Atemnot
- Verschlimmerung von Asthma
- verminderte Muskelkraft
- erschwertes oder schmerzhaftes Wasserlassen
- weniger Urin als normal
Sehr selten
- erhöhte Leberenzymwerte
Häufigkeit nicht abschätzbar
Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.
- Abfall des Blutzuckerspiegels
- Schluckauf
- Serotoninsyndrom mit möglichen Beschwerden wie Unruhe, Halluzinationen, Koma, Fieber, beschleunigtem Herzschlag, instabilem Blutdruck, unwillkürlichem Zucken, Muskelsteifheit, Koordinationsstörungen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall
- Entzugsreaktionen nach abruptem Absetzen
Wann sollten Sie zum Arzt?
Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe, wenn Anzeichen einer allergischen Reaktion auftreten. Dazu gehören zum Beispiel Schwellungen im Gesicht, an der Zunge oder im Rachen, Schluckbeschwerden, Nesselsucht oder Atembeschwerden. Ebenfalls sofort ärztlich abklären lassen sollten Sie Beschwerden, die auf ein Serotoninsyndrom hinweisen können, zum Beispiel Unruhe, Halluzinationen, Fieber, schneller Herzschlag, instabiler Blutdruck, Muskelzuckungen, Muskelsteifheit, Koordinationsstörungen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall.
Steckbrief: Tramadol LIBRAPHARM retard
- Wirkstoffgruppe
- zentral wirksames Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide
- Anwendungsgebiet
- Behandlung von mäßig starken bis starken Schmerzen
- Darreichungsform
- Rezeptpflicht
- Unbekannt
- Haeufigste Nebenwirkung
- Übelkeit und Schwindel
- PZN
- 06818090
- Dosierungen
- 100 mg, 50 mg, 200 mg, 150 mg
Häufige Fragen
Wofür wird Tramadol LIBRAPHARM retard angewendet?
Tramadol LIBRAPHARM retard wird zur Behandlung von mäßig starken bis starken Schmerzen angewendet.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Was für ein Arzneimittel ist Tramadol LIBRAPHARM retard?
Tramadol LIBRAPHARM retard ist ein zentral wirksames Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide. Es wirkt an bestimmten Nervenzellen des Rückenmarks und des Gehirns.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Wie wirkt Tramadol LIBRAPHARM retard gegen Schmerzen?
Der schmerzlindernde Effekt entsteht laut Fachinformation durch die Wirkung an spezifischen Nervenzellen des Rückenmarks und des Gehirns.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
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Quellen & Referenzen
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de
Stand der Fachinformation: 18. April 2026
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