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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

TOPIRAMAT PUREN
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 18. April 2026

TOPIRAMAT PUREN ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Antiepileptika. Es wird zur alleinigen Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern über 6 Jahren angewendet. Außerdem wird es zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren angewendet. Bei Erwachsenen wird es auch eingesetzt, um Migränekopfschmerzen vorzubeugen.

Wirkstoff: Topiramat
Hersteller: PUREN Pharma GmbH & Co. KG
Form: Filmtabletten
Lesezeit: 4 Min.

Wirkstoff

TOPIRAMAT PUREN enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr haeufig

  • Depression, neu aufgetreten oder verschlechtert
  • Verstopfte oder laufende Nase, Halsschmerzen
  • Kribbeln, Schmerzen oder Taubheitsgefühl in verschiedenen Körperteilen
  • Schläfrigkeit oder Müdigkeit
  • Schwindel
  • Übelkeit oder Durchfall
  • Gewichtsverlust

Haeufig

  • Krampfanfälle
  • Angst, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit oder Orientierungslosigkeit
  • Konzentrationsprobleme, langsames Denken oder Gedächtnisprobleme
  • Nierensteine sowie häufiges oder schmerzhaftes Wasserlassen
  • Blutarmut
  • Allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Rötung, Juckreiz, Gesichtsschwellung oder Nesselsucht
  • Appetitverlust oder verminderter Appetit
  • Aggressivität, Unruhe, Wut oder ungewöhnliches Verhalten
  • Schlafprobleme
  • Sprech- oder Sprachstörungen, undeutliche Sprache
  • Ungeschicklichkeit, Koordinationsprobleme oder Unsicherheit beim Gehen
  • Verminderte Fähigkeit, Alltagsaufgaben auszuführen
  • Verminderter, verlorener oder fehlender Geschmackssinn
  • Unwillkürliches Zittern oder Zucken, schnelle unkontrollierte Augenbewegungen
  • Sehstörungen wie Doppeltsehen, verschwommenes Sehen, vermindertes Sehvermögen oder Probleme beim Scharfsehen
  • Drehschwindel, Ohrgeräusche oder Ohrenschmerzen
  • Kurzatmigkeit
  • Husten
  • Nasenbluten
  • Fieber, Unwohlsein oder Schwäche
  • Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen, Bauchbeschwerden, Verdauungsstörungen oder Magen-Darm-Infektion
  • Mundtrockenheit
  • Haarausfall
  • Juckreiz
  • Gelenkschmerzen oder Gelenkschwellungen, Muskelkrämpfe, Muskelzittern, Muskelschmerzen oder Muskelschwäche, Brustschmerzen
  • Gewichtszunahme

Gelegentlich

  • Übersäuerung des Blutes, möglich sind zum Beispiel Atemprobleme, Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen, starke Müdigkeit oder schneller beziehungsweise unregelmäßiger Herzschlag
  • Vermindertes oder fehlendes Schwitzen
  • Gedanken an schwere Selbstverletzung oder Versuch einer schweren Selbstverletzung
  • Ausfall eines Teils des Gesichtsfeldes
  • Verminderte Zahl von Blutplättchen, weißen Blutkörperchen oder Kalium im Blut
  • Erhöhte Leberwerte oder erhöhte eosinophile Zellen im Blut
  • Geschwollene Lymphknoten
  • Erhöhter Appetit
  • Gehobene Stimmung
  • Dinge sehen, hören oder fühlen, die nicht da sind, schwere psychische Störung
  • Gefühllosigkeit, ungewöhnliches Misstrauen oder Panikattacken
  • Probleme beim Lesen, Sprachstörung oder Probleme mit der Handschrift
  • Unruhe oder Hyperaktivität
  • Verlangsamtes Denken oder verminderte Wachsamkeit und Aufmerksamkeit
  • Verlangsamte Bewegungen oder unwillkürliche auffällige Muskelbewegungen
  • Ohnmacht
  • Veränderter oder gestörter Tastsinn
  • Beeinträchtigter, verfälschter oder fehlender Geruchssinn
  • Ungewöhnliche Empfindungen, die einer Migräne oder bestimmten Anfällen vorausgehen
  • Trockene Augen, Lichtempfindlichkeit, Zucken der Augenlider oder tränende Augen
  • Vermindertes Hören oder Hörverlust auf einem Ohr
  • Langsamer oder unregelmäßiger Herzschlag, spürbares Herzklopfen
  • Niedriger Blutdruck oder Blutdruckabfall beim Aufstehen
  • Gesichtsrötung oder Hitzegefühl
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Vermehrte Blähungen, Sodbrennen, Völlegefühl oder Blähbauch
  • Zahnfleischbluten, vermehrter Speichelfluss, Sabbern oder Mundgeruch
  • Starker Durst oder übermäßiges Trinken
  • Hautverfärbung
  • Muskelsteifheit oder Schmerzen in der Seite
  • Blut im Urin, Harnverlust, starker Harndrang oder Schmerzen in der Flanke oder im Nierenbereich
  • Erektionsstörungen oder sexuelle Störungen
  • Grippeähnliche Beschwerden
  • Kalte Finger und Zehen
  • Gefühl wie betrunken
  • Lernschwierigkeiten

Selten

  • Glaukom mit erhöhtem Druck im Auge, Augenschmerzen oder verminderter Sehkraft
  • Denkstörungen, Gedächtnisprobleme, verringerte Aufmerksamkeit, Müdigkeit und Energielosigkeit als mögliche Anzeichen für einen hohen Ammoniakspiegel im Blut
  • Schwere Hautreaktionen mit Hautausschlag, mit oder ohne Blasen, sowie Entzündungen oder Schwellungen an Mund, Rachen, Nase, Augen oder im Genitalbereich
  • Ungewöhnlich stark gehobene Stimmung
  • Bewusstseinsverlust
  • Blindheit auf einem Auge, vorübergehende Blindheit oder Nachtblindheit
  • Sehschwäche
  • Schwellungen im oder um das Auge
  • Taubheit, Kribbeln und Farbveränderungen an Fingern und Zehen bei Kälte
  • Leberentzündung oder Leberversagen
  • Ungewöhnlicher Körpergeruch
  • Beschwerden in Armen und Beinen
  • Nierenerkrankung

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Augenentzündung mit Augenrötung, Schmerzen, Lichtempfindlichkeit, verstärktem Tränenfluss, Punktesehen oder verschwommenem Sehen
  • Erkrankung der Makula, also des Bereichs des schärfsten Sehens im Auge, mit Veränderung oder Verminderung der Sehkraft

Wichtige Wechselwirkungen

TOPIRAMAT PUREN kann andere Arzneimittel beeinflussen und selbst von ihnen beeinflusst werden. Deshalb kann es sein, dass die Behandlung angepasst werden muss. Besonders wichtig ist das bei Arzneimitteln, die Denken, Konzentration oder Muskelkoordination beeinträchtigen, sowie bei hormonellen Verhütungsmitteln. TOPIRAMAT PUREN kann die Wirkung hormoneller Verhütungsmittel abschwächen, deshalb soll zusätzlich eine Barrieremethode wie Kondom oder Diaphragma verwendet werden. Wenn sich Ihre Monatsblutung verändert, sollten Sie Ihren Arzt informieren. Sprechen Sie auch mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Antiepileptika, Risperidon, Lithium, Hydrochlorothiazid, Metformin, Pioglitazon, Glibenclamid, Amitriptylin, Propranolol, Diltiazem, Venlafaxin, Flunarizin, Johanniskraut oder Warfarin einnehmen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe, wenn Sie eine neu auftretende oder sich verschlechternde Depression bemerken. Gehen Sie auch umgehend zum Arzt bei Krampfanfällen, starken Veränderungen von Stimmung oder Denken, Nierensteinen oder häufigem beziehungsweise schmerzhaftem Wasserlassen. Dringend ist ärztliche Hilfe außerdem bei Atemproblemen, vermindertem oder fehlendem Schwitzen, Gedanken an Selbstverletzung, plötzlichen Sehstörungen oder Ausfall eines Teils des Gesichtsfeldes nötig. Sofort abklären lassen sollten Sie Augenschmerzen oder verminderte Sehkraft, schwere Hautreaktionen mit Ausschlag oder Blasen sowie Augenrötung, Schmerzen und Lichtempfindlichkeit. Auch bei Denkstörungen, starker Müdigkeit und Energielosigkeit als mögliche Anzeichen eines hohen Ammoniakspiegels im Blut sollten Sie unverzüglich einen Arzt informieren.

Steckbrief: TOPIRAMAT PUREN

Wirkstoffgruppe
Antiepileptika
Anwendungsgebiet
Zur alleinigen Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern über 6 Jahren, zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren sowie zur Vorbeugung von Migränekopfschmerzen bei Erwachsenen.
Darreichungsform
Rezeptpflicht
Unbekannt
Haeufigste Nebenwirkung
Depression, neu aufgetreten oder verschlechtert
PZN
13821253
Dosierungen
50 mg, 25 mg, 100 mg, 200 mg

Häufige Fragen

Wofür wird TOPIRAMAT PUREN angewendet?

TOPIRAMAT PUREN wird zur alleinigen Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern über 6 Jahren angewendet. Es kann außerdem zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren eingesetzt werden. Bei Erwachsenen wird es auch verwendet, um Migränekopfschmerzen vorzubeugen.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Kann TOPIRAMAT PUREN allein gegen Epilepsie angewendet werden?

Ja. TOPIRAMAT PUREN wird zur alleinigen Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern über 6 Jahren angewendet.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Kann TOPIRAMAT PUREN zusammen mit anderen Arzneimitteln gegen Epilepsie angewendet werden?

Ja. TOPIRAMAT PUREN wird auch zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern im Alter von 2 Jahren und älter angewendet.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Hilft TOPIRAMAT PUREN bei Migräne?

TOPIRAMAT PUREN wird bei Erwachsenen angewendet, um Migränekopfschmerzen vorzubeugen.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Zu welcher Wirkstoffgruppe gehört TOPIRAMAT PUREN?

TOPIRAMAT PUREN enthält den Wirkstoff Topiramat und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antiepileptika genannt werden.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Andere Präparate mit Topiramat

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 18. April 2026

Hinweis: Diese Seite wird redaktionell von nebenwirkungen-info.de gepflegt. Sie steht in keinerlei Verbindung zu PUREN Pharma GmbH & Co. KG. Der Markenname wird ausschließlich zu Informationszwecken genannt.