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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

TOPIRAMAT Aurobindo
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 03. Juli 2026

TOPIRAMAT Aurobindo ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Antiepileptika. Es wird zur alleinigen Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern über 6 Jahren angewendet. Außerdem wird es zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren angewendet. Bei Erwachsenen wird es auch eingesetzt, um Migränekopfschmerzen vorzubeugen.

Wirkstoff: Topiramat
Hersteller: PUREN Pharma GmbH & Co. KG
Form: Filmtabletten
Lesezeit: 3 Min.
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Wirkstoff

TOPIRAMAT Aurobindo enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr haeufig

  • Depressionen, auch neu auftretend oder stärker werdend
  • Verstopfte oder laufende Nase, Halsschmerzen
  • Kribbeln, Schmerzen oder Taubheitsgefühle in verschiedenen Körperteilen
  • Schläfrigkeit oder Müdigkeit
  • Schwindel
  • Übelkeit oder Durchfall
  • Gewichtsverlust

Haeufig

  • Krampfanfälle
  • Angst, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit oder Orientierungslosigkeit
  • Konzentrationsprobleme, langsames Denken oder Gedächtnisprobleme
  • Nierensteine sowie häufiges oder schmerzhaftes Wasserlassen
  • Blutarmut
  • Allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Rötung, Juckreiz, Gesichtsschwellung oder Nesselsucht
  • Appetitverlust oder verminderter Appetit
  • Aggressives oder ungewöhnliches Verhalten, Unruhe oder Wut
  • Schlafprobleme
  • Sprech- oder Sprachstörungen
  • Ungeschicklichkeit, Koordinationsprobleme oder Unsicherheit beim Gehen
  • Verminderte Fähigkeit, Alltagsaufgaben auszuführen
  • Verminderter oder fehlender Geschmackssinn
  • Zittern, Zuckungen oder schnelle unkontrollierte Augenbewegungen
  • Sehstörungen wie Doppeltsehen, verschwommenes Sehen oder schlechteres Sehen
  • Drehschwindel, Ohrgeräusche oder Ohrenschmerzen
  • Kurzatmigkeit
  • Husten
  • Nasenbluten
  • Fieber, Unwohlsein oder Schwäche
  • Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen oder Magen-Darm-Infektion
  • Mundtrockenheit
  • Haarausfall
  • Juckreiz
  • Gelenkschmerzen, Gelenkschwellungen, Muskelkrämpfe, Muskelzittern, Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Brustschmerzen
  • Gewichtszunahme

Gelegentlich

  • Übersäuerung des Blutes, möglich sind zum Beispiel Atemprobleme, Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen, starke Müdigkeit oder schneller beziehungsweise unregelmäßiger Herzschlag
  • Vermindertes oder fehlendes Schwitzen
  • Gedanken an schwere Selbstverletzung oder Versuch einer schweren Selbstverletzung
  • Ausfall eines Teils des Gesichtsfeldes
  • Abnahme von Blutplättchen, weißen Blutkörperchen oder Kalium im Blut
  • Erhöhte Leberwerte oder erhöhte eosinophile Zellen im Blut
  • Geschwollene Lymphknoten
  • Erhöhter Appetit
  • Gehobene Stimmung
  • Dinge sehen, hören oder fühlen, die nicht da sind, oder schwere psychische Störung
  • Gefühllosigkeit, Misstrauen oder Panikattacken
  • Probleme beim Lesen, mit der Handschrift oder weitere Sprachstörungen
  • Unruhe oder Hyperaktivität
  • Verlangsamtes Denken oder verminderte Aufmerksamkeit
  • Verlangsamte Bewegungen oder ungewöhnliche wiederholte Muskelbewegungen
  • Ohnmacht
  • Gestörter Tastsinn
  • Beeinträchtigter oder fehlender Geruchssinn
  • Ungewöhnliche Empfindungen vor Migräne oder bestimmten Anfällen
  • Trockene Augen, Lichtempfindlichkeit, Lid-Zucken oder tränende Augen
  • Vermindertes Hören oder Hörverlust auf einem Ohr
  • Langsamer oder unregelmäßiger Herzschlag oder Herzklopfen
  • Niedriger Blutdruck, auch beim Aufstehen
  • Gesichtsrötung oder Hitzegefühl
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Blähungen, Sodbrennen oder Völlegefühl
  • Zahnfleischbluten, vermehrter Speichelfluss, Sabbern oder Mundgeruch
  • Starker Durst oder vermehrtes Trinken
  • Hautverfärbung
  • Muskelsteifheit oder Schmerzen in der Seite
  • Blut im Urin, Harnverlust, starker Harndrang oder Schmerzen in der Nierengegend
  • Erektionsstörungen oder sexuelle Störungen
  • Grippeähnliche Beschwerden
  • Kalte Finger und Zehen
  • Gefühl wie betrunken
  • Lernschwierigkeiten

Selten

  • Erhöhter Augeninnendruck mit Augenschmerzen oder schlechterem Sehen
  • Denkstörungen, Gedächtnisprobleme, verminderte Aufmerksamkeit, Müdigkeit und Energielosigkeit als mögliche Zeichen eines erhöhten Ammoniakspiegels im Blut
  • Schwere Hautreaktionen mit Hautausschlag, Blasen, Entzündungen oder Schwellungen an Mund, Rachen, Nase, Augen oder im Genitalbereich; es kann sich Haut ablösen
  • Ungewöhnlich stark gehobene Stimmung
  • Bewusstseinsverlust
  • Blindheit auf einem Auge, vorübergehende Blindheit oder Nachtblindheit
  • Sehschwäche
  • Schwellungen im oder um das Auge
  • Taubheit, Kribbeln und Farbveränderungen an Fingern und Zehen bei Kälte
  • Leberentzündung oder Leberversagen
  • Ungewöhnlicher Körpergeruch
  • Beschwerden in Armen und Beinen
  • Nierenerkrankung

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Augenentzündung mit geröteten Augen, Schmerzen, Lichtempfindlichkeit, verstärktem Tränenfluss, Punktesehen oder verschwommenem Sehen
  • Erkrankung der Netzhautmitte mit Veränderung oder Verschlechterung der Sehkraft
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Wann sollten Sie zum Arzt?

Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe, wenn Sie Depressionen, Gedanken an Selbstverletzung oder Krampfanfälle bemerken. Dringend abklären lassen sollten Sie außerdem Sehverschlechterung, Augenschmerzen, Ausfälle im Gesichtsfeld oder gerötete und lichtempfindliche Augen. Ebenfalls sofort ärztliche Hilfe ist nötig bei schwerem Hautausschlag, Blasenbildung oder wenn sich Haut oder Schleimhäute ablösen. Warnzeichen wie Atemprobleme, starke Müdigkeit, Übelkeit, Erbrechen oder schneller beziehungsweise unregelmäßiger Herzschlag sollten ebenfalls umgehend ärztlich beurteilt werden.

Steckbrief: TOPIRAMAT Aurobindo

Wirkstoffgruppe
Antiepileptika
Anwendungsgebiet
Zur alleinigen Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern über 6 Jahren, zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren sowie zur Vorbeugung von Migränekopfschmerzen bei Erwachsenen.
Rezeptpflicht
Ja
Häufigste Nebenwirkung
Depressionen, verstopfte oder laufende Nase, Halsschmerzen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle, Schläfrigkeit, Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit, Durchfall und Gewichtsverlust
PZN
09713753
Dosierungen
25 mg, 200 mg, 50 mg, 100 mg

Häufige Fragen

Wofür wird TOPIRAMAT Aurobindo angewendet?

TOPIRAMAT Aurobindo wird zur alleinigen Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern über 6 Jahren angewendet. Es wird außerdem zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren eingesetzt. Bei Erwachsenen wird es auch angewendet, um Migränekopfschmerzen vorzubeugen.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Muss ich bei Nebenwirkungen sofort zum Arzt?

Bei manchen Beschwerden sollten Sie sofort ärztliche Hilfe suchen. Dazu gehören zum Beispiel schwere Stimmungsveränderungen, Gedanken an Selbstverletzung, starke Sehprobleme, schwere Hautreaktionen oder Beschwerden, die auf eine Übersäuerung des Blutes hinweisen können.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Andere Präparate mit Topiramat

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 03. Juli 2026

Hinweis: Diese Seite wird redaktionell von nebenwirkungen-info.de gepflegt. Sie steht in keinerlei Verbindung zu PUREN Pharma GmbH & Co. KG. Der Markenname wird ausschließlich zu Informationszwecken genannt.