Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.
Olmesardipin Mylan plus
Nebenwirkungen
Olmesardipin Mylan plus ist ein Arzneimittel gegen zu hohen Blutdruck. Es enthält drei Wirkstoffe, die gemeinsam den Blutdruck senken. Es wird bei Erwachsenen angewendet, wenn der Blutdruck mit bestimmten Kombinationen der enthaltenen Wirkstoffe noch nicht ausreichend eingestellt ist oder wenn diese Wirkstoffe bereits in anderer Kombination eingenommen werden.
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Wirkstoff: Olmesartanmedoxomil
Wirkstoff
Olmesardipin Mylan plus enthält die Wirkstoffe oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.
Mögliche Nebenwirkungen
Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr haeufig
- Wassereinlagerungen im Körper
Haeufig
- Infektionen der oberen Atemwege
- Entzündung von Hals und Nase
- Harnwegsinfektionen
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Herzklopfen
- niedriger Blutdruck
- Übelkeit
- Durchfall
- Verstopfung
- Krämpfe
- geschwollene Gelenke
- häufigerer Harndrang
- Schwäche
- geschwollene Knöchel
- Müdigkeit
- auffällige Laborwerte
- Bronchitis
- Magen-Darm-Infekt
- Erbrechen
- erhöhte Blutzuckerwerte
- Zucker im Urin
- Verwirrtheit
- Schläfrigkeit
- Sehstörungen wie Doppeltsehen oder verschwommenes Sehen
- laufende oder verstopfte Nase
- Halsschmerzen
- Atembeschwerden
- Bauchschmerzen
- Verdauungsbeschwerden
- Magenbeschwerden
- Blähungen
- Gelenk- oder Knochenschmerzen
- Rückenschmerzen
- Blut im Urin
- grippeähnliche Beschwerden
- Schmerzen im Brustkorb
- Schmerzen
Gelegentlich
- Schwindel beim Aufstehen
- schneller Puls
- Ohnmachtsgefühl
- Gesichtsröte und Wärmegefühl im Gesicht
- Husten
- Mundtrockenheit
- Muskelschwäche
- Erektionsstörungen
- verminderte Zahl bestimmter Blutzellen, wodurch leichter Blutergüsse entstehen oder Blutungen länger dauern können
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- verminderter Appetit
- Schlaflosigkeit
- Reizbarkeit
- Stimmungsschwankungen, auch Angst oder depressive Stimmung
- Zittern
- Schlafstörungen
- Geschmacksveränderungen
- Bewusstseinsstörungen
- vermindertes Berührungsempfinden
- Missempfindungen
- Verschlechterung einer Kurzsichtigkeit
- Ohrgeräusche
- Brustschmerzen oder Engegefühl in der Brust
- unregelmäßiger Herzschlag
- Ausschlag
- Haarausfall
- allergische Hautreaktionen
- Hautrötung
- kleine rote oder violette Flecken auf der Haut
- Hautverfärbungen
- Nesselsucht
- starkes Schwitzen
- Juckreiz
- Hautreaktionen nach Sonne
- Muskelschmerzen
- Probleme beim Wasserlassen
- nächtlicher Harndrang
- Brustvergrößerung bei Männern
- vermindertes sexuelles Verlangen
- Schwellung im Gesicht
- Unwohlsein
- Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme
- Erschöpfung
Selten
- Entzündung der Speicheldrüsen
- verminderte Zahl weißer Blutkörperchen mit möglicherweise erhöhtem Infektionsrisiko
- Blutarmut
- Schädigung des Knochenmarks
- Unruhe
- Teilnahmslosigkeit
- Krampfanfälle
- Gelbsehen
- trockene Augen
- Blutgerinnsel
- Flüssigkeit in der Lunge
- Lungenentzündung
- Entzündung der Blutgefäße
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Gelbfärbung von Haut und Augen
- akute Gallenblasenentzündung
- Beschwerden eines Lupus der Haut, zum Beispiel Ausschlag, Gelenkschmerzen sowie kalte Hände und Finger
- schwere Hautreaktionen mit starkem Ausschlag, Blasen, Abschälen oder Schwellung der Haut
- Bewegungseinschränkungen
- akutes Nierenversagen
- nicht durch Keime verursachte Nierenentzündung
- Nierenfunktionsstörung
- Fieber
- Schwellung des Darms mit Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
Sehr selten
- akute Atemnot mit starker Kurzatmigkeit, Fieber, Schwäche und Verwirrtheit
- starke Muskelspannung
- Taubheitsgefühl an Händen oder Füßen
- Herzinfarkt
- Entzündung der Magenschleimhaut
- Schwellung des Zahnfleisches
- Darmverschluss
- Leberentzündung
Häufigkeit nicht abschätzbar
Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.
- verminderte Sehschärfe oder Augenschmerzen
- Zittern, starre Haltung, maskenhaftes Gesicht, langsame Bewegungen und schlurfender, unausgewogener Gang
- Haut- und Lippenkrebs
Wichtige Wechselwirkungen
Olmesardipin Mylan plus kann mit vielen anderen Arzneimitteln wechselwirken. Andere Mittel gegen hohen Blutdruck können die Wirkung von Olmesardipin Mylan plus verstärken. Bestimmte Arzneimittel können außerdem die Wirkung von Olmesardipin Mylan plus abschwächen oder das Risiko für Probleme an Nieren, Blutwerten oder Kreislauf erhöhen. Dazu gehören laut Fachinformation unter anderem Lithium, bestimmte Antibiotika, Schmerz- und Entzündungshemmer, Mittel gegen Herzrhythmusstörungen, einige Arzneimittel gegen Depressionen oder psychische Erkrankungen, Mittel gegen Pilzinfektionen, HIV-Arzneimittel, Cholesterinsenker, Antidiabetika und kaliumhaltige Präparate. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker deshalb über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen oder anwenden.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe, wenn allergische Reaktionen mit Schwellung von Gesicht, Mund oder Kehlkopf sowie Juckreiz oder Ausschlag auftreten. Ebenfalls sofort zum Arzt sollten Sie bei starker Benommenheit oder Ohnmacht gehen. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, wenn sich das Weiße der Augen gelb färbt, der Urin dunkel wird oder die Haut juckt. Auch bei verminderter Sehschärfe oder Augenschmerzen sollten Sie rasch ärztlichen Rat einholen.
Steckbrief: Olmesardipin Mylan plus
- Wirkstoffgruppe
- Kombination aus blutdrucksenkenden Wirkstoffen und einem harntreibenden Wirkstoff
- Anwendungsgebiet
- Behandlung eines zu hohen Blutdrucks bei Erwachsenen, wenn der Blutdruck mit einem Kombinationspräparat aus Olmesartanmedoxomil und Amlodipin nicht ausreichend kontrolliert wird oder wenn die enthaltenen Wirkstoffe bereits in anderer Kombination eingenommen werden.
- Darreichungsform
- Rezeptpflicht
- Unbekannt
- Haeufigste Nebenwirkung
- Wassereinlagerungen im Körper
- PZN
- 16655536
- Dosierungen
- 20 mg, 5 mg, 12,5 mg, 40 mg, 10 mg, 25 mg
Häufige Fragen
Wofür wird Olmesardipin Mylan plus angewendet?
Olmesardipin Mylan plus wird zur Behandlung eines zu hohen Blutdrucks angewendet. Es ist für erwachsene Patienten vorgesehen, deren Blutdruck mit einem Kombinationspräparat aus Olmesartanmedoxomil und Amlodipin nicht ausreichend kontrolliert wird, oder für Patienten, die die enthaltenen Wirkstoffe bereits in anderer Kombination einnehmen.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Wie wirkt Olmesardipin Mylan plus?
Olmesardipin Mylan plus enthält drei Wirkstoffe. Alle drei tragen dazu bei, den Blutdruck zu senken.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Muss ich bei anderen Medikamenten aufpassen?
Ja. Laut Fachinformation kann Olmesardipin Mylan plus mit vielen anderen Arzneimitteln wechselwirken. Deshalb sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker informieren, wenn Sie andere Medikamente einnehmen oder anwenden oder dies beabsichtigen.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Welche Nebenwirkungen kommen unter Olmesardipin Mylan plus häufig vor?
Häufig genannt werden zum Beispiel Schwindel, Kopfschmerzen, Herzklopfen, niedriger Blutdruck, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, Krämpfe, häufiger Harndrang, Schwäche, geschwollene Knöchel und Müdigkeit.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Bei welchen Beschwerden sollte ich sofort ärztliche Hilfe suchen?
Sofort ärztliche Hilfe ist wichtig bei allergischen Reaktionen mit Schwellungen im Gesicht, Mund oder Kehlkopf, bei starker Benommenheit oder Ohnmacht sowie bei Gelbfärbung des Augenweißes, dunklem Urin oder Juckreiz der Haut.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Quellen & Referenzen
- Offizielle Fachinformation zu Olmesardipin Mylan plus: patienteninfo-service.de
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de
Stand der Fachinformation: 18. April 2026
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