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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Mirta TAD
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 03. Juli 2026

Mirta TAD ist ein Antidepressivum. Es wird bei Erwachsenen zur Behandlung von depressiven Erkrankungen eingesetzt. Die Wirkung beginnt meist nicht sofort, sondern nach 1 bis 2 Wochen. Eine Besserung kann nach 2 bis 4 Wochen spürbar sein. Wenn Sie sich nach 2 bis 4 Wochen nicht besser oder schlechter fühlen, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.

Wirkstoff: Mirtazapin
Hersteller: TAD Pharma GmbH
Form: Filmtabletten
Lesezeit: 2 Min.
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Wirkstoff

Mirta TAD enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr haeufig

  • mehr Appetit und Gewichtszunahme
  • Schläfrigkeit oder Müdigkeit
  • Kopfschmerzen
  • trockener Mund

Haeufig

  • Teilnahmslosigkeit
  • Schwindel
  • Zittern oder Wackeligkeit
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Hautausschlag
  • Gelenk- oder Muskelschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schwindel oder Ohnmacht beim plötzlichen Aufstehen
  • Schwellungen durch Wassereinlagerung, meist an Knöcheln oder Füßen
  • Müdigkeit
  • lebhafte Träume
  • Verwirrtheit
  • Angst
  • Schlafstörungen
  • Gedächtnisprobleme

Gelegentlich

  • Hochstimmung oder übermäßig gehobene Stimmung
  • ungewöhnliche Hautempfindungen wie Brennen, Stechen, Kitzeln oder Kribbeln
  • unruhige Beine
  • Ohnmacht
  • Taubheitsgefühl im Mund
  • niedriger Blutdruck
  • Alpträume
  • innere Unruhe
  • Halluzinationen
  • starker Bewegungsdrang

Selten

  • Gelbfärbung von Haut oder Augen
  • Muskelzuckungen oder Muskelkontraktionen
  • aggressives Verhalten
  • Bauchschmerzen und Übelkeit, mögliches Zeichen einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Anzeichen einer Infektion wie plötzlich hohes Fieber, Halsschmerzen und Geschwüre im Mund
  • Krampfanfälle
  • Beschwerden, die auf ein Serotonin-Syndrom hinweisen können, zum Beispiel Fieber, Schwitzen, schneller Herzschlag, Durchfall, Muskelzuckungen, Schüttelfrost, starke Reflexe, Ruhelosigkeit, Stimmungsschwankungen oder Ohnmacht
  • Gedanken, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen
  • schwere Hautreaktionen
  • rötliche Flecken am Rumpf, Hautablösung oder Geschwüre an Mund, Rachen, Nase, Genitalien oder Augen, teils mit Fieber und grippeähnlichen Beschwerden
  • großflächiger Ausschlag mit hoher Körpertemperatur und vergrößerten Lymphknoten
  • ungewöhnliche Empfindungen im Mund
  • Schwellung im Mund
  • Schwellungen am ganzen Körper
  • örtliche Schwellung
  • zu niedriger Natriumspiegel im Blut
  • Störung der Hormonregulation des Wasserhaushalts
  • Schlafwandeln
  • Sprachstörung
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Muskelschmerzen, Muskelsteifigkeit oder Muskelschwäche zusammen mit dunklem oder verfärbtem Urin
  • erhöhter Prolaktinspiegel mit möglichen Beschwerden wie vergrößerte Brüste oder milchiger Ausfluss aus den Brustwarzen
  • lang anhaltende schmerzhafte Erektion
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Wann sollten Sie zum Arzt?

Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe, wenn Sie Gedanken haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenden Sie sich außerdem sofort an einen Arzt bei Anzeichen einer Infektion wie plötzlich hohem Fieber, Halsschmerzen und Geschwüren im Mund, bei Krampfanfällen, Gelbfärbung von Haut oder Augen oder bei schweren Hautreaktionen. Auch bei Beschwerden, die auf ein Serotonin-Syndrom hindeuten können, zum Beispiel Fieber, Schwitzen, schnellem Herzschlag, Durchfall, Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Ruhelosigkeit, Stimmungsschwankungen oder Ohnmacht, sollten Sie sofort ärztlichen Rat einholen. Wenn Sie sich nach 2 bis 4 Wochen nicht besser oder schlechter fühlen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Steckbrief: Mirta TAD

Wirkstoffgruppe
Antidepressiva
Anwendungsgebiet
Behandlung von depressiven Erkrankungen bei Erwachsenen.
Rezeptpflicht
Ja
Häufigste Nebenwirkung
Sehr häufig können verstärkter Appetit und Gewichtszunahme, Schläfrigkeit oder Müdigkeit, Kopfschmerzen und trockener Mund auftreten.
PZN
05890777
Dosierungen
30 mg, 45 mg, 15 mg

Häufige Fragen

Wofür wird Mirta TAD angewendet?

Mirta TAD wird bei Erwachsenen zur Behandlung von depressiven Erkrankungen eingesetzt.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Wann beginnt Mirta TAD zu wirken?

Es dauert etwa 1 bis 2 Wochen, bis die Wirkung von Mirta TAD einsetzt.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Wann kann ich eine Besserung spüren?

Eine Besserung kann nach 2 bis 4 Wochen spürbar sein.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Was soll ich tun, wenn es mir nicht besser geht?

Wenn Sie sich nach 2 bis 4 Wochen nicht besser oder wenn Sie sich schlechter fühlen, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Andere Präparate mit Mirtazapin

Quellen & Referenzen

  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de

Stand der Fachinformation: 03. Juli 2026

Hinweis: Diese Seite wird redaktionell von nebenwirkungen-info.de gepflegt. Sie steht in keinerlei Verbindung zu TAD Pharma GmbH. Der Markenname wird ausschließlich zu Informationszwecken genannt.