Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.
Mirta TAD
Nebenwirkungen
Mirta TAD ist ein Antidepressivum. Es wird bei Erwachsenen zur Behandlung von depressiven Erkrankungen eingesetzt. Die Wirkung beginnt meist nicht sofort, sondern nach 1 bis 2 Wochen. Eine Besserung kann nach 2 bis 4 Wochen spürbar sein. Wenn Sie sich nach 2 bis 4 Wochen nicht besser oder schlechter fühlen, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.
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Wirkstoff: Mirtazapin
Wirkstoff
Mirta TAD enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.
Mögliche Nebenwirkungen
Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr haeufig
- mehr Appetit und Gewichtszunahme
- Schläfrigkeit oder Müdigkeit
- Kopfschmerzen
- trockener Mund
Haeufig
- Teilnahmslosigkeit
- Schwindel
- Zittern oder Wackeligkeit
- Übelkeit
- Durchfall
- Erbrechen
- Verstopfung
- Hautausschlag
- Gelenk- oder Muskelschmerzen
- Rückenschmerzen
- Schwindel oder Ohnmacht beim plötzlichen Aufstehen
- Schwellungen durch Wassereinlagerung, meist an Knöcheln oder Füßen
- Müdigkeit
- lebhafte Träume
- Verwirrtheit
- Angst
- Schlafstörungen
- Gedächtnisprobleme
Gelegentlich
- Hochstimmung oder übermäßig gehobene Stimmung
- ungewöhnliche Hautempfindungen wie Brennen, Stechen, Kitzeln oder Kribbeln
- unruhige Beine
- Ohnmacht
- Taubheitsgefühl im Mund
- niedriger Blutdruck
- Alpträume
- innere Unruhe
- Halluzinationen
- starker Bewegungsdrang
Selten
- Gelbfärbung von Haut oder Augen
- Muskelzuckungen oder Muskelkontraktionen
- aggressives Verhalten
- Bauchschmerzen und Übelkeit, mögliches Zeichen einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse
Häufigkeit nicht abschätzbar
Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.
- Anzeichen einer Infektion wie plötzlich hohes Fieber, Halsschmerzen und Geschwüre im Mund
- Krampfanfälle
- Beschwerden, die auf ein Serotonin-Syndrom hinweisen können, zum Beispiel Fieber, Schwitzen, schneller Herzschlag, Durchfall, Muskelzuckungen, Schüttelfrost, starke Reflexe, Ruhelosigkeit, Stimmungsschwankungen oder Ohnmacht
- Gedanken, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen
- schwere Hautreaktionen
- rötliche Flecken am Rumpf, Hautablösung oder Geschwüre an Mund, Rachen, Nase, Genitalien oder Augen, teils mit Fieber und grippeähnlichen Beschwerden
- großflächiger Ausschlag mit hoher Körpertemperatur und vergrößerten Lymphknoten
- ungewöhnliche Empfindungen im Mund
- Schwellung im Mund
- Schwellungen am ganzen Körper
- örtliche Schwellung
- zu niedriger Natriumspiegel im Blut
- Störung der Hormonregulation des Wasserhaushalts
- Schlafwandeln
- Sprachstörung
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- Muskelschmerzen, Muskelsteifigkeit oder Muskelschwäche zusammen mit dunklem oder verfärbtem Urin
- erhöhter Prolaktinspiegel mit möglichen Beschwerden wie vergrößerte Brüste oder milchiger Ausfluss aus den Brustwarzen
- lang anhaltende schmerzhafte Erektion
Wichtige Wechselwirkungen
Mirta TAD darf nicht zusammen mit bestimmten MAO-Hemmern eingenommen werden, auch nicht innerhalb von zwei Wochen vor oder nach deren Anwendung. Vorsicht ist auch bei vielen anderen Arzneimitteln nötig, zum Beispiel bei anderen Mitteln gegen Depression, Migräne, starken Schmerzmitteln, bestimmten Antibiotika, Lithium oder Johanniskraut. Manche Kombinationen können das Risiko für ein sogenanntes Serotonin-Syndrom erhöhen, mit Beschwerden wie Fieber, Schwitzen, schnellem Herzschlag, Durchfall, Muskelzuckungen, Ruhelosigkeit oder Ohnmacht. Andere Arzneimittel können die Menge von Mirta TAD im Blut erhöhen oder verringern oder die Schläfrigkeit verstärken. Wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, sollte Ihr Arzt prüfen, ob die Kombination geeignet ist.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe, wenn Sie Gedanken haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenden Sie sich außerdem sofort an einen Arzt bei Anzeichen einer Infektion wie plötzlich hohem Fieber, Halsschmerzen und Geschwüren im Mund, bei Krampfanfällen, Gelbfärbung von Haut oder Augen oder bei schweren Hautreaktionen. Auch bei Beschwerden, die auf ein Serotonin-Syndrom hindeuten können, zum Beispiel Fieber, Schwitzen, schnellem Herzschlag, Durchfall, Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Ruhelosigkeit, Stimmungsschwankungen oder Ohnmacht, sollten Sie sofort ärztlichen Rat einholen. Wenn Sie sich nach 2 bis 4 Wochen nicht besser oder schlechter fühlen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Steckbrief: Mirta TAD
- Wirkstoffgruppe
- Antidepressiva
- Anwendungsgebiet
- Behandlung von depressiven Erkrankungen bei Erwachsenen.
- Darreichungsform
- Rezeptpflicht
- Unbekannt
- Haeufigste Nebenwirkung
- mehr Appetit und Gewichtszunahme
- PZN
- 05890777
- Dosierungen
- 30 mg, 45 mg, 15 mg
Häufige Fragen
Wofür wird Mirta TAD angewendet?
Mirta TAD wird bei Erwachsenen zur Behandlung von depressiven Erkrankungen eingesetzt.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Wann beginnt Mirta TAD zu wirken?
Es dauert etwa 1 bis 2 Wochen, bis die Wirkung von Mirta TAD einsetzt.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Wann kann ich eine Besserung spüren?
Eine Besserung kann nach 2 bis 4 Wochen spürbar sein.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Was soll ich tun, wenn es mir nicht besser geht?
Wenn Sie sich nach 2 bis 4 Wochen nicht besser oder wenn Sie sich schlechter fühlen, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Andere Präparate mit Mirtazapin
Quellen & Referenzen
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de
Stand der Fachinformation: 18. April 2026
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