Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.
Palexia retard
Nebenwirkungen
Palexia retard enthält den Wirkstoff Tapentadol. Tapentadol ist ein starkes Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide. Palexia retard wird zur Behandlung von starken, chronischen Schmerzen bei Erwachsenen angewendet, wenn diese nur mit Opioid-Schmerzmitteln ausreichend behandelt werden können. Außerdem wird es bei starken, chronischen Schmerzen bei Kindern über 6 Jahren und Jugendlichen angewendet, wenn diese nur mit Opioid-Schmerzmitteln ausreichend behandelt werden können.
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Wirkstoff: Tapentadol
Wirkstoff
Palexia retard enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.
Mögliche Nebenwirkungen
Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr haeufig
- Übelkeit
- Verstopfung
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Kopfschmerzen
Haeufig
- verminderter Appetit
- Ängstlichkeit
- depressive Verstimmung
- Schlafstörungen
- Nervosität
- Ruhelosigkeit
- Aufmerksamkeitsstörung
- Zittern
- Muskelzucken
- Erröten
- Kurzatmigkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- Verdauungsstörungen
- Juckreiz
- verstärktes Schwitzen
- Hautausschlag
- Schwächegefühl
- Müdigkeit
- Empfinden von Schwankungen der Körpertemperatur
- trockene Schleimhäute
- Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (Ödem)
Gelegentlich
- Arzneimittelallergie, auch mit Schwellungen im Gesicht sowie im Mund- und Rachenraum und in schweren Fällen mit Atembeschwerden, Blutdruckabfall, Kreislaufzusammenbruch oder Schock
- Gewichtsverlust
- Desorientiertheit
- Verwirrtheit
- Erregbarkeit
- Wahrnehmungsstörungen
- ungewöhnliche Träume
- euphorische Stimmung
- Bewusstseinsstörungen
- Beeinträchtigung des Erinnerungsvermögens
- mentale Beeinträchtigung
- Ohnmacht
- starke Beruhigung (Sedierung)
- Gleichgewichtsstörungen
- Sprachstörungen
- Taubheitsgefühl
- abnorme Hautempfindungen wie Kribbeln oder Prickeln
- Sehstörungen
- beschleunigter Herzschlag
- verlangsamter Herzschlag
- Herzklopfen
- niedriger Blutdruck
- Bauchbeschwerden
- Nesselsucht
- verzögertes Wasserlassen
- häufiges Wasserlassen
- sexuelle Funktionsstörung
- Arzneimittelentzugssyndrom
- Störungen des Allgemeinbefindens
- Reizbarkeit
Selten
- Arzneimittelabhängigkeit
- abnormes Denken
- epileptischer Anfall
- Gefühl, einer Ohnmacht nahe zu sein
- abnorme Koordination
- bedrohlich langsame oder flache Atmung (Atemdepression)
- gestörte Magenentleerung
- Trunkenheitsgefühl
- Gefühl der Entspannung
Häufigkeit nicht abschätzbar
Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.
- Delirium
Wichtige Wechselwirkungen
Bestimmte andere Arzneimittel können die Wirkung und die Risiken von Palexia retard verändern. Das gilt besonders für Mittel, die schläfrig machen oder beruhigen, weil dadurch Schläfrigkeit, Atemprobleme oder sogar Koma auftreten können. Auch Arzneimittel, die Krampfanfälle begünstigen oder den Serotoninspiegel beeinflussen, können problematisch sein. Außerdem kann Palexia retard zusammen mit bestimmten anderen Opioiden, mit Gabapentin oder Pregabalin, mit MAO-Hemmern sowie mit Stoffen wie Rifampicin, Phenobarbital oder Johanniskraut Wechselwirkungen haben. Alkohol kann Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit verstärken.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe, wenn Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion bemerken. Dazu gehören pfeifende Atemgeräusche, Atemprobleme, Schwellungen an Augenlidern, Gesicht oder Lippen sowie Hautausschlag oder Juckreiz am ganzen Körper. Wenden Sie sich auch umgehend an einen Arzt, wenn Ihre Atmung langsamer oder schwächer wird als erwartet. Bei gleichzeitiger Einnahme mit beruhigenden Arzneimitteln sollten Sie ebenfalls sofort ärztlichen Rat suchen, wenn starke Schläfrigkeit, Atemschwierigkeiten oder andere auffällige Beschwerden auftreten. Sprechen Sie außerdem mit Ihrem Arzt, wenn Zeichen eines möglichen Serotonin-Syndroms auftreten, zum Beispiel Muskelzuckungen, Unruhe, starkes Schwitzen, Zittern, erhöhte Muskelspannung oder Fieber über 38 °C.
Steckbrief: Palexia retard
- Wirkstoffgruppe
- Opioid-Schmerzmittel
- Anwendungsgebiet
- Behandlung von starken, chronischen Schmerzen bei Erwachsenen sowie bei Kindern über 6 Jahren und Jugendlichen, wenn diese nur mit Opioid-Schmerzmitteln ausreichend behandelt werden können.
- Darreichungsform
- Rezeptpflicht
- Unbekannt
- Haeufigste Nebenwirkung
- Übelkeit
- PZN
- 11539104
- Dosierungen
- 100 mg, 150 mg, 200 mg, 250 mg, 50 mg, 25 mg
Häufige Fragen
Wofür wird Palexia retard angewendet?
Palexia retard wird zur Behandlung von starken, chronischen Schmerzen angewendet. Bei Erwachsenen ist es vorgesehen, wenn die Schmerzen nur mit Opioid-Schmerzmitteln ausreichend behandelt werden können. Das gilt laut Quelle auch für Kinder über 6 Jahren und Jugendliche mit starken, chronischen Schmerzen.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Welchen Wirkstoff enthält Palexia retard?
Palexia retard enthält den Wirkstoff Tapentadol. Dieser Wirkstoff gehört zur Gruppe der Opioide und ist ein starkes Schmerzmittel.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Welche Nebenwirkungen kommen bei Palexia retard sehr häufig vor?
Sehr häufig genannt werden Übelkeit, Verstopfung, Schwindel, Schläfrigkeit und Kopfschmerzen.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Mit welchen Arzneimitteln kann Palexia retard Wechselwirkungen haben?
Laut Quelle kann es unter anderem mit beruhigenden oder schläfrig machenden Arzneimitteln, mit Mitteln, die Krampfanfälle auslösen können, mit Arzneimitteln, die den Serotoninspiegel beeinflussen, mit Gabapentin oder Pregabalin, mit bestimmten anderen Opioiden sowie mit MAO-Hemmern zu Wechselwirkungen kommen. Auch Rifampicin, Phenobarbital und Johanniskraut können die Wirkung von Tapentadol beeinflussen.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Andere Präparate mit Tapentadol
Quellen & Referenzen
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de
Stand der Fachinformation: 18. April 2026
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