Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.
Otriven gegen Schnupfen
Nebenwirkungen
Otriven gegen Schnupfen enthält den Wirkstoff Xylometazolin. Der Wirkstoff verengt Blutgefäße in der Nasenschleimhaut und lässt die Schleimhaut dadurch abschwellen. Otriven gegen Schnupfen wird zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen und allergischem Schnupfen angewendet. Außerdem soll es den Sekretabfluss bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen und bei Tubenmittelohrkatarrh in Verbindung mit Schnupfen erleichtern.
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Wirkstoff: Xylometazolin
Wirkstoff
Otriven gegen Schnupfen enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.
Mögliche Nebenwirkungen
Was bedeuten die Häufigkeiten?
Haeufig
- Kopfschmerzen
- trockene Nasenschleimhaut
- Beschwerden in der Nase
- Niesen
- Übelkeit
- Brennen an der Anwendungsstelle
Gelegentlich
- nach Nachlassen der Wirkung stärkeres Gefühl einer verstopften Nase
- Nasenbluten
Selten
- Herzklopfen
- beschleunigter Herzschlag
- Blutdruckerhöhung
Sehr selten
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellung von Haut und Schleimhaut, Hautausschlag oder Juckreiz
- Unruhe
- Schlaflosigkeit
- Müdigkeit oder Schläfrigkeit
- Halluzinationen, vor allem bei Kindern
- vorübergehende Sehstörungen
- unregelmäßiger Herzschlag
- erhöhte Herzfrequenz
- Atemstillstand bei jungen Säuglingen und Neugeborenen
- Krämpfe, besonders bei Kindern
Wann sollten Sie zum Arzt?
Suchen Sie ärztliche Hilfe, wenn Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion auftreten, zum Beispiel Schwellungen von Haut oder Schleimhaut, Hautausschlag oder Juckreiz. Auch bei Herzbeschwerden wie Herzklopfen, sehr schnellem oder unregelmäßigem Herzschlag sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Das gilt ebenfalls bei Sehstörungen, Krämpfen oder Halluzinationen. Wenn die Beschwerden trotz Anwendung anhalten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Steckbrief: Otriven gegen Schnupfen
- Wirkstoffgruppe
- Alpha-Sympathomimetikum
- Anwendungsgebiet
- Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen und allergischem Schnupfen sowie zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen und bei Tubenmittelohrkatarrh in Verbindung mit Schnupfen.
- Darreichungsform
- Rezeptpflicht
- Unbekannt
- Haeufigste Nebenwirkung
- Kopfschmerzen, trockene Nasenschleimhaut, Beschwerden in der Nase, Niesen, Übelkeit oder Brennen an der Anwendungsstelle
- PZN
- 00753679
- Dosierungen
- 20ml, 100ml
Häufige Fragen
Wofür wird Otriven gegen Schnupfen angewendet?
Otriven gegen Schnupfen wird zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, anfallsweise auftretendem Fließschnupfen und allergischem Schnupfen angewendet. Außerdem soll es den Sekretabfluss bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen sowie bei Tubenmittelohrkatarrh in Verbindung mit Schnupfen erleichtern.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Wie wirkt der Wirkstoff in Otriven gegen Schnupfen?
Otriven gegen Schnupfen enthält Xylometazolin. Dieser Wirkstoff hat gefäßverengende Eigenschaften und bewirkt dadurch eine Abschwellung der Schleimhaut.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Welche Nebenwirkungen kommen bei Otriven gegen Schnupfen häufig vor?
Häufig genannt werden Kopfschmerzen, eine trockene Nasenschleimhaut, Beschwerden in der Nase, Niesen, Übelkeit und Brennen an der Anwendungsstelle.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Quellen & Referenzen
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de
Stand der Fachinformation: 18. April 2026
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