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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Isoptin
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 18. April 2026

Isoptin wird zur Behandlung von Herzerkrankungen mit unzureichender Sauerstoffversorgung des Herzmuskels eingesetzt. Dazu gehören Beschwerden wie Schmerzen oder Engegefühl im Brustbereich bei Angina pectoris. Außerdem wird Isoptin bei bestimmten Störungen der Herzschlagfolge angewendet. In einigen Fällen wird es auch zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt.

Wirkstoff: Verapamil
Hersteller: Viatris Healthcare GmbH
Form: Injektionslösung
Lesezeit: 2 Min.

Wirkstoff

Isoptin enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Haeufig

  • Schwindel oder Benommenheit
  • Kopfschmerzen
  • Nervenbeschwerden
  • Nervosität
  • langsamer Herzschlag
  • neu auftretende oder sich verschlechternde Herzschwäche
  • starker Blutdruckabfall oder Kreislaufbeschwerden beim Aufstehen
  • Gesichtsrötung mit Wärmegefühl
  • niedriger Blutdruck
  • Verstopfung
  • Übelkeit
  • schmerzhafte Rötung und Schwellung an Armen oder Beinen
  • Schwellungen an den Knöcheln

Gelegentlich

  • veränderte Zuckerverträglichkeit
  • Herzklopfen
  • schneller Herzschlag
  • Bauchschmerzen
  • Leberentzündung, wahrscheinlich durch eine allergische Reaktion, mit erhöhten Leberwerten
  • Müdigkeit

Selten

  • Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Kältegefühl in Armen oder Beinen
  • Zittern
  • Schläfrigkeit, Benommenheit oder Bewusstseinstrübung
  • Ohrgeräusche
  • Erbrechen
  • verstärktes Schwitzen

Sehr selten

  • sonnenbrandähnliche Hautreaktionen
  • Verschlechterung bestimmter Muskelerkrankungen

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Überempfindlichkeitsreaktionen
  • Störungen unwillkürlicher Bewegungen
  • Lähmungserscheinungen mit Schwäche in Armen und Beinen
  • Krämpfe
  • zu hoher Kaliumspiegel im Blut
  • Drehschwindel
  • schwere Reizleitungsstörungen am Herzen
  • Herzschwäche
  • Stillstand des natürlichen Herzschrittmachers
  • sehr langsamer Herzschlag
  • Herzstillstand
  • Verkrampfung der Bronchien
  • Kurzatmigkeit
  • Beschwerden im Bauchraum
  • Zahnfleischwucherung
  • Darmverschluss
  • Schwellungen des Gewebes, besonders im Gesicht
  • schwere allergische Hautreaktion mit starkem Krankheitsgefühl
  • entzündliche Hautreaktion
  • Haarausfall
  • Juckreiz
  • punktförmige oder fleckige Blutungen an Haut oder Schleimhäuten
  • Hautausschlag mit Flecken und kleinen Erhebungen
  • Nesselsucht
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschwäche
  • Muskelschmerzen
  • Nierenschwäche
  • Erektionsstörungen
  • Milchfluss
  • Vergrößerung der männlichen Brust
  • erhöhte Prolaktinwerte im Blut

Wichtige Wechselwirkungen

Isoptin kann die Wirkung vieler anderer Arzneimittel beeinflussen oder selbst in seiner Wirkung beeinflusst werden. Das betrifft unter anderem Mittel gegen Herzrhythmusstörungen, Betablocker, blutdrucksenkende Mittel, bestimmte Mittel gegen Depressionen, Epilepsie, Infektionen, Pilzerkrankungen, Gicht oder zur Unterdrückung der Blutgerinnung. Auch Alkohol kann durch Isoptin stärker wirken. Bei manchen Arzneimitteln kann der Wirkstoffspiegel im Blut steigen oder sinken, sodass Nebenwirkungen oder eine abgeschwächte Wirkung möglich sind. Deshalb sollten Sie Isoptin nur zusammen mit anderen Arzneimitteln anwenden, wenn Ihr Arzt dies ausdrücklich so festgelegt hat.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Suchen Sie ärztliche Hilfe, wenn Sie starke Beschwerden bemerken, zum Beispiel deutlichen Schwindel, starke Kreislaufprobleme, Atemnot, Schwellungen im Gesicht, auffällige Hautreaktionen oder Beschwerden am Herzen wie sehr langsamen Herzschlag. Informieren Sie Ihren Arzt auch, wenn neue oder sich verschlechternde Beschwerden auftreten.

Steckbrief: Isoptin

Wirkstoffgruppe
Anwendungsgebiet
Isoptin wird zur Behandlung von Herzerkrankungen mit unzureichender Sauerstoffversorgung des Herzmuskels, bestimmter Störungen der Herzschlagfolge und in einigen Fällen von Bluthochdruck angewendet.
Darreichungsform
Rezeptpflicht
Unbekannt
Haeufigste Nebenwirkung
Schwindel oder Benommenheit
PZN
02709398
Dosierungen
120 mg, 80 mg

Häufige Fragen

Wofür wird Isoptin angewendet?

Isoptin wird zur Behandlung von Herzerkrankungen mit unzureichender Sauerstoffversorgung des Herzmuskels angewendet. Dazu gehören Beschwerden wie Schmerzen oder Engegefühl im Brustbereich bei Angina pectoris. Außerdem wird es bei bestimmten Störungen der Herzschlagfolge eingesetzt. In einigen Fällen wird es auch zur Behandlung von Bluthochdruck angewendet.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Bei welchen Beschwerden des Herzens kann Isoptin eingesetzt werden?

Isoptin kann bei Angina pectoris eingesetzt werden, also bei Beschwerden wie Schmerzen oder Engegefühl im Brustbereich durch eine unzureichende Sauerstoffversorgung des Herzmuskels. Genannt werden Beschwerden bei Belastung, in Ruhe und durch Gefäßverengung. Außerdem kann es bei Angina pectoris nach Herzinfarkt bei Patienten ohne Herzmuskelschwäche angewendet werden, wenn eine Behandlung mit Betarezeptorenblockern nicht angezeigt ist.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Kann Isoptin bei Herzrhythmusstörungen angewendet werden?

Ja. Isoptin wird bei bestimmten Störungen der Herzschlagfolge angewendet. Dazu gehören anfallsweise auftretende beschleunigte Herzschlagfolgen aus dem Herzvorhof sowie Vorhofflimmern oder Vorhofflattern mit schneller AV-Überleitung, außer bei bestimmten genannten Syndromen.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Wird Isoptin auch bei Bluthochdruck angewendet?

Ja, in der Fachinformation wird Bluthochdruck als Anwendungsgebiet genannt.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Quellen & Referenzen

  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de

Stand der Fachinformation: 18. April 2026

Hinweis: Diese Seite wird redaktionell von nebenwirkungen-info.de gepflegt. Sie steht in keinerlei Verbindung zu Viatris Healthcare GmbH. Der Markenname wird ausschließlich zu Informationszwecken genannt.