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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 18. April 2026

INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer ist ein Antibiotikum gegen bakterielle Infektionen. Es wird bei leichten bis mittelschweren Infektionen angewendet, wenn die Erreger auf dieses Penicillin ansprechen. Dazu gehören zum Beispiel Mandelentzündung, Rachenentzündung, Scharlach, Wundrose sowie Infektionen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich. Außerdem kann INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer zur Vorbeugung einer bakteriellen Entzündung der Herzinnenhaut bei bestimmten Eingriffen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich oder an den oberen Atemwegen sowie zur Vorbeugung eines Rückfalls bei rheumatischem Fieber eingesetzt werden. Bei einigen anderen Infektionen soll es nur verwendet werden, wenn der Erreger nachweislich empfindlich ist.

Wirkstoff: Phenoxymethylpenicillin
Hersteller: INFECTOPHARM Arzneimittel und CONSILIUM GmbH
Form: Saft, Pulver, Granulat
Lesezeit: 2 Min.

Wirkstoff

INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Haeufig

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Druckgefühl im Magen
  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • Weiche Stühle
  • Durchfall
  • Hautausschlag
  • Hautrötung mit Hitzegefühl
  • Juckreiz
  • Nesselausschlag mit Bläschen oder Quaddeln
  • Entzündungen der Schleimhäute, besonders im Mund

Selten

  • Schwarze Verfärbung der Zunge
  • Oberflächliche Zahnverfärbungen

Sehr selten

  • Herzjagen
  • Veränderungen des Blutbildes
  • Geschmacksstörungen
  • Bestimmte Form einer Hirnhautentzündung
  • Schwellung von Zunge oder Kehlkopf
  • Luftnot
  • Schwere Entzündung des Dickdarms
  • Trockener Mund
  • Akute Nierenentzündung
  • Allergische Schwellung von Haut und Schleimhäuten
  • Gelenkschmerzen
  • Arzneimittelfieber
  • Atemnotanfälle durch Verengung der Bronchien
  • Entzündliche Gewebsschäden
  • Entzündung kleinerer Blutgefäße
  • Blutdruckabfall
  • Bedrohliche allergische Sofortreaktion
  • Schwere, teils blasenbildende Hautreaktionen

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Zusätzliche Infektion mit widerstandsfähigen Bakterien oder Hefepilzen

Wichtige Wechselwirkungen

INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer kann sich mit anderen Arzneimitteln beeinflussen. Bestimmte Mittel, die das Wachstum von Bakterien hemmen, sollen nicht gleichzeitig mit INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer eingenommen werden, weil sie die Wirkung abschwächen können. Auch eine unmittelbar vorherige oder andauernde Darmsterilisation mit bestimmten Antibiotika kann die Wirkung von INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer vermindern. Andere Arzneimittel können die Wirkung von INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer und damit möglicherweise auch Nebenwirkungen verstärken. Außerdem kann INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer die Wirkung und mögliche Nebenwirkungen von Methotrexat verstärken.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Suchen Sie möglichst umgehend ärztliche Hilfe, wenn Anzeichen einer allergischen Reaktion auftreten, zum Beispiel Juckreiz, Hautrötung oder Nesselausschlag. Auch bei schweren, anhaltenden oder blutigen Durchfällen sollten Sie sofort einen Arzt rufen, weil dies auf eine schwere Darmentzündung hinweisen kann. Beenden Sie in solchen Fällen die Einnahme von INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer nicht ohne ärztliche Rücksprache weiterzuführen.

Steckbrief: INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer

Wirkstoffgruppe
Antibiotikum
Anwendungsgebiet
Behandlung leichter bis mittelschwerer bakterieller Infektionen, wenn die Erreger empfindlich sind, zum Beispiel Mandelentzündung, Rachenentzündung, Scharlach, Wundrose und Infektionen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich; außerdem zur Vorbeugung einer bakteriell bedingten Entzündung der Herzinnenhaut bei bestimmten Eingriffen sowie zur Vorbeugung eines Rückfalls bei rheumatischem Fieber. Bei einigen weiteren Infektionen nur bei nachgewiesener Empfindlichkeit des Erregers.
Darreichungsform
Rezeptpflicht
Unbekannt
Haeufigste Nebenwirkung
Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Druckgefühl im Magen, Bauchschmerzen, Blähungen, weiche Stühle, Durchfall sowie Hautreaktionen wie Ausschlag, Rötung, Juckreiz oder Nesselausschlag
PZN
06649598
Dosierungen
5 ml

Häufige Fragen

Wofür wird INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer angewendet?

INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer wird zur Behandlung leichter bis mittelschwerer bakterieller Infektionen angewendet, wenn die Erreger auf dieses Penicillin ansprechen. Genannt werden Mandelentzündung, Rachenentzündung, Scharlach, Wundrose und Infektionen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich. Außerdem kann es zur Vorbeugung einer bakteriell bedingten Entzündung der Herzinnenhaut bei bestimmten Eingriffen sowie zur Vorbeugung eines Rückfalls bei rheumatischem Fieber eingesetzt werden.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Bei welchen Infektionen soll INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer nur nach nachgewiesener Empfindlichkeit eingesetzt werden?

Laut Fachinformation soll INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer bei akuter bakterieller Entzündung des Mittelohrs, akuter bakterieller Entzündung der Nasennebenhöhlen, akuter Verschlechterung einer chronischen Entzündung der Bronchien, ambulant erworbener Lungenentzündung und eitrigen Hautinfektionen nur eingesetzt werden, wenn der verursachende Erreger nachweislich empfindlich ist.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Welche Nebenwirkungen treten häufig auf?

Häufig genannt werden Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Druckgefühl im Magen, Bauchschmerzen, Blähungen, weiche Stühle und Durchfall. Ebenfalls häufig sind Hautreaktionen wie Ausschlag, Hautrötung mit Hitzegefühl, Juckreiz, Nesselausschlag sowie Entzündungen der Schleimhäute, besonders im Mund.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Wann sollte ich bei Nebenwirkungen sofort ärztliche Hilfe suchen?

Sie sollten möglichst umgehend ärztliche Hilfe suchen, wenn Anzeichen einer allergischen Reaktion auftreten, zum Beispiel Juckreiz, Hautrötung oder Nesselausschlag. Auch schwere, anhaltende oder blutige Durchfälle müssen sofort ärztlich abgeklärt werden, weil sie auf eine schwere antibiotikabedingte Darmentzündung hinweisen können.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Welche Arzneimittel können INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer beeinflussen?

Bestimmte Arzneimittel können die Wirkung von INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer abschwächen, andere können die Wirkung und möglicherweise auch Nebenwirkungen verstärken. Außerdem kann INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer die Wirkung und mögliche Nebenwirkungen anderer Arzneimittel verstärken. Wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, sollten Sie dies vor der Behandlung ansprechen.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Quellen & Referenzen

  • Offizielle Fachinformation zu INFECTOCILLIN Einheiten/ zur Herstellung einer: patienteninfo-service.de
  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de

Stand der Fachinformation: 18. April 2026

Hinweis: Diese Seite wird redaktionell von nebenwirkungen-info.de gepflegt. Sie steht in keinerlei Verbindung zu INFECTOPHARM Arzneimittel und CONSILIUM GmbH. Der Markenname wird ausschließlich zu Informationszwecken genannt.