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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Gingium
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 18. April 2026

Gingium enthält einen Extrakt aus Ginkgo-Blättern beziehungsweise einen Trockenextrakt aus Ginkgo-biloba-Blättern. Es wird zur symptomatischen Behandlung von geistigen Leistungseinbußen bei dementiellen Syndromen angewendet, zum Beispiel bei Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Ohrensausen und Kopfschmerzen. Außerdem wird Gingium zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei arterieller Verschlusskrankheit in den Gliedmaßen („Schaufensterkrankheit“) im Rahmen anderer Maßnahmen wie Gehtraining angewendet. Es wird auch bei Schwindel infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen sowie unterstützend bei Ohrgeräuschen aus diesen Ursachen angewendet. In einer weiteren Quelle wird Gingium außerdem als pflanzliches Arzneimittel zur Verbesserung einer altersbedingten kognitiven Beeinträchtigung und der Lebensqualität bei leichter Demenz beschrieben.

Wirkstoff: Ginkgoblätter-Trockenextrakt/extrahiert mit Aceton-Wasser (35-67:1)
Hersteller: HEXAL AG
Form: Filmtabletten
Lesezeit: 2 Min.

Wirkstoff

Gingium enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr haeufig

  • Kopfschmerzen

Haeufig

  • leichte Magen-Darm-Beschwerden
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Unterbauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Schwindel oder Verstärkung bereits bestehender Schwindelbeschwerden
  • Schwindel
  • Bauchschmerzen

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Blutungen an einzelnen Organen, zum Beispiel an Augen, Nase, im Gehirn oder im Magen-Darm-Bereich
  • schwere allergische Reaktion bis zum allergischen Schock
  • allergische Hautreaktionen wie Hautrötung, Hautschwellung, Juckreiz oder Ausschlag
  • Herzrhythmusstörungen
  • Gefühl von schnelleren, stärkeren oder unregelmäßigen Herzschlägen

Wichtige Wechselwirkungen

Gingium kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen. Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt, wenn Sie Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung oder zur Hemmung des Zusammenklebens von Blutplättchen einnehmen, zum Beispiel Phenprocoumon, Warfarin, Clopidogrel, Acetylsalicylsäure oder andere nicht-steroidale entzündungshemmende Arzneimittel. Auch bei Dabigatran oder Nifedipin soll Gingium nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Die gleichzeitige Einnahme mit Efavirenz wird nicht empfohlen, weil die Konzentration von Efavirenz im Blut verringert sein kann. Laut Quelle kann Gingium außerdem die Verstoffwechselung verschiedener anderer Arzneimittel beeinflussen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, wenn plötzlich Schwerhörigkeit oder ein Hörverlust auftritt. Häufig auftretende Schwindelgefühle und Ohrensausen sollten grundsätzlich ärztlich abgeklärt werden. Wenden Sie sich auch an einen Arzt, wenn es zu Blutungen, Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion oder zu einer deutlichen Verschlechterung der Beschwerden kommt.

Steckbrief: Gingium

Wirkstoffgruppe
pflanzliches Arzneimittel mit Ginkgo-biloba-Blätter-Extrakt
Anwendungsgebiet
Symptomatische Behandlung von geistigen Leistungseinbußen bei dementiellen Syndromen mit Beschwerden wie Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Ohrensausen und Kopfschmerzen; Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei arterieller Verschlusskrankheit in den Gliedmaßen („Schaufensterkrankheit“) im Rahmen physikalisch-therapeutischer Maßnahmen, insbesondere Gehtraining; Behandlung von Schwindel infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen sowie unterstützende Behandlung von Ohrgeräuschen aus diesen Ursachen; außerdem Verbesserung einer altersbedingten kognitiven Beeinträchtigung und der Lebensqualität bei leichter Demenz.
Darreichungsform
Rezeptpflicht
Unbekannt
Haeufigste Nebenwirkung
Kopfschmerzen
PZN
14171165
Dosierungen
120mg, 80mg, 40mg, 240mg

Häufige Fragen

Wofür wird Gingium angewendet?

Gingium wird zur symptomatischen Behandlung von geistigen Leistungseinbußen bei dementiellen Syndromen angewendet. Dazu gehören laut Quelle vor allem Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Ohrensausen und Kopfschmerzen. Außerdem wird es zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei arterieller Verschlusskrankheit in den Gliedmaßen („Schaufensterkrankheit“) im Rahmen physikalisch-therapeutischer Maßnahmen, insbesondere Gehtraining, angewendet. Es wird auch bei Schwindel infolge von Durchblutungsstörungen oder altersbedingten Rückbildungsvorgängen sowie unterstützend bei Ohrgeräuschen aus diesen Ursachen angewendet. In einer weiteren Quelle wird Gingium außerdem als pflanzliches Arzneimittel zur Verbesserung einer altersbedingten kognitiven Beeinträchtigung und der Lebensqualität bei leichter Demenz beschrieben.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Welche Nebenwirkungen sind bei Gingium möglich?

Sehr häufig wurden Kopfschmerzen beschrieben. Häufig sind leichte Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen sowie Unterbauch- oder Bauchschmerzen und Schwindel. Nicht bekannt ist die Häufigkeit von Blutungen an einzelnen Organen, schweren allergischen Reaktionen, allergischen Hautreaktionen, Herzrhythmusstörungen und Herzklopfen oder unregelmäßigen Herzschlägen.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Wann sollte ich bei Beschwerden unter Gingium zum Arzt gehen?

Häufig auftretende Schwindelgefühle und Ohrensausen sollten ärztlich abgeklärt werden. Bei plötzlich auftretender Schwerhörigkeit oder einem Hörverlust sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei Blutungen oder Anzeichen einer allergischen Reaktion sollten Sie medizinische Hilfe suchen.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Welche Arzneimittel können mit Gingium wechselwirken?

Gingium kann die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen. Vorsicht ist laut Quelle besonders bei blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln und Thrombozytenaggregationshemmern geboten, zum Beispiel bei Phenprocoumon, Warfarin, Clopidogrel, Acetylsalicylsäure und anderen nicht-steroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln. Auch bei Dabigatran, Nifedipin und Efavirenz sollten Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt sprechen beziehungsweise die Kombination vermeiden, wenn dies empfohlen wird.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 18. April 2026

Hinweis: Diese Seite wird redaktionell von nebenwirkungen-info.de gepflegt. Sie steht in keinerlei Verbindung zu HEXAL AG. Der Markenname wird ausschließlich zu Informationszwecken genannt.