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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Fenistil
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 18. April 2026

Fenistil ist ein Mittel gegen Allergien. Es wird zur symptomatischen Linderung von histaminbedingtem Juckreiz, windpockenassoziiertem Juckreiz bei Kleinkindern, allergischem Schnupfen bei Patienten über 6 Jahren, Nesselsucht und Insektenstichen angewendet. Außerdem wird Fenistil zur kurzfristigen Linderung von Juckreiz bei kleinen juckenden Insektenstichen auf intakter Haut sowie bei Juckreiz durch Hauterkrankungen wie chronischem Ekzem, Urtikaria und anderen allergisch bedingten Hautkrankheiten sowie bei Verbrennungen 1. Grades und Sonnenbrand angewendet.

Wirkstoff: Dimetindenmaleat
Hersteller: Haleon Germany GmbH
Form: Dragees, Tropfen, Gel
Lesezeit: 2 Min.

Wirkstoff

Fenistil enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr haeufig

  • Muedigkeit oder Erschoepfung

Haeufig

  • Schlaefrigkeit
  • Nervositaet

Selten

  • Unruhe oder starke innere Erregung
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Uebelkeit
  • Trockener Mund
  • Trockener Rachen

Sehr selten

  • Allergische Reaktion mit Atemnot oder Schluckbeschwerden
  • Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder Hals
  • Starker Juckreiz mit Hautausschlag
  • Muskelkraempfe

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Trockene Haut
  • Brennen auf der Haut
  • Allergische Hautentzuendung

Wichtige Wechselwirkungen

Sagen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden. Fenistil sollte nur nach Ruecksprache mit dem Arzt zusammen mit bestimmten anderen Mitteln verwendet werden, zum Beispiel mit Antidepressiva, bestimmten Mitteln gegen Asthma oder Kraempfe im Bauch, beruhigenden oder schlaffoerdernden Arzneimitteln, Mitteln gegen Epilepsie, starken Schmerzmitteln, anderen Antihistaminika, Mitteln gegen Uebelkeit, Procarbazin, Scopolamin oder Alkohol. Alkohol kann die beruhigende Wirkung von Fenistil verstaerken. Bestimmte Antidepressiva oder anticholinerge Arzneimittel koennen außerdem das Risiko fuer eine Verschlechterung eines Glaukoms oder fuer Harnverhalt erhoehen.

Wann sollten Sie zum Arzt?

Gehen Sie sofort zu einem Arzt, wenn Atemnot oder Schluckbeschwerden auftreten, wenn Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals anschwellen oder wenn starker Juckreiz mit Hautausschlag und Muskelkraempfen auftritt. Bei sehr starkem Juckreiz oder grossflaechigen Hauterkrankungen sollen Sie ebenfalls Ihren Arzt informieren.

Steckbrief: Fenistil

Wirkstoffgruppe
Antihistaminika
Anwendungsgebiet
Zur symptomatischen Linderung von histaminbedingtem Juckreiz, windpockenassoziiertem Juckreiz bei Kleinkindern, allergischem Schnupfen bei Patienten ueber 6 Jahren, Nesselsucht und Insektenstichen sowie zur kurzfristigen Linderung von Juckreiz bei kleinen juckenden Insektenstichen auf intakter Haut, bei Juckreiz durch Hauterkrankungen wie chronischem Ekzem, Urtikaria und anderen allergisch bedingten Hautkrankheiten sowie bei Verbrennungen 1. Grades und Sonnenbrand.
Darreichungsform
Rezeptpflicht
Unbekannt
Haeufigste Nebenwirkung
Muedigkeit oder Erschoepfung
PZN
00376975

Häufige Fragen

Wofuer wird Fenistil angewendet?

Fenistil wird zur symptomatischen Linderung von histaminbedingtem Juckreiz, windpockenassoziiertem Juckreiz bei Kleinkindern, allergischem Schnupfen bei Patienten ueber 6 Jahren, Nesselsucht und Insektenstichen angewendet. Außerdem wird es zur kurzfristigen Linderung von Juckreiz bei kleinen juckenden Insektenstichen auf intakter Haut sowie bei Juckreiz durch Hauterkrankungen wie chronischem Ekzem, Urtikaria und anderen allergisch bedingten Hautkrankheiten sowie bei Verbrennungen 1. Grades und Sonnenbrand angewendet.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Wie wirkt Fenistil?

Fenistil ist ein Mittel gegen Allergien und gehoert zu den Antihistaminika. Es hemmt die Wirkung von Histamin. Dadurch koennen Juckreiz, Reizungen, Schwellungen und Beschwerden bei allergisch bedingtem Schnupfen gelindert werden.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Welche Beschwerden kann Fenistil lindern?

Laut Fachinformation kann Fenistil Beschwerden wie Juckreiz, Reizungen durch Hautausschlag, Schwellungen sowie Symptome eines allergisch bedingten Schnupfens lindern. Dazu gehoeren zum Beispiel laufende Nase, Niesen, Jucken der Nase und juckende oder traenende Augen.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Was ist die haeufigste Nebenwirkung von Fenistil?

Die in der Fachinformation als sehr haeufig genannte Nebenwirkung ist Ermuedung.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Wann sollte ich bei Nebenwirkungen sofort aerztliche Hilfe suchen?

Sofort zum Arzt sollten Sie gehen, wenn Anzeichen einer allergischen Reaktion auftreten. Dazu zaehlen Atemnot oder Schluckbeschwerden, Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Hals sowie starker Juckreiz mit Hautausschlag oder Muskelkraempfen.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Quellen & Referenzen

  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de

Stand der Fachinformation: 18. April 2026

Hinweis: Diese Seite wird redaktionell von nebenwirkungen-info.de gepflegt. Sie steht in keinerlei Verbindung zu Haleon Germany GmbH. Der Markenname wird ausschließlich zu Informationszwecken genannt.