Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.
Durogesic SMAT Mikrogramm/Stunde Transdermales
Nebenwirkungen
Durogesic SMAT Mikrogramm/Stunde Transdermales wird zur Behandlung von starken und langanhaltenden Schmerzen angewendet. Es ist für Erwachsene gedacht, die eine kontinuierliche Schmerzbehandlung benötigen. Bei Kindern über 2 Jahren kann es angewendet werden, wenn sie bereits Opioide erhalten und ebenfalls eine kontinuierliche Schmerzbehandlung benötigen. Der enthaltene Wirkstoff gehört zur Gruppe der stark wirksamen Schmerzmittel, die Opioide genannt werden.
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Wirkstoff: Fentanyl
Wirkstoff
Durogesic SMAT Mikrogramm/Stunde Transdermales enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.
Mögliche Nebenwirkungen
Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr haeufig
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verstopfung
- Schläfrigkeit
- Schwindel
- Kopfschmerzen
Haeufig
- allergische Reaktion
- Appetitlosigkeit
- Schlaflosigkeit
- Depression
- Angst oder Verwirrtheit
- Halluzinationen
- Muskelzittern oder Muskelkrämpfe
- Kribbeln oder Krabbeln auf der Haut
- Drehschwindel
- schneller oder unregelmäßiger Herzschlag
- Bluthochdruck
- Atemnot
- Durchfall
- Mundtrockenheit
- Bauchschmerzen oder Verdauungsstörungen
- verstärktes Schwitzen
- Juckreiz, Hautausschlag oder Hautrötung
- Probleme beim Wasserlassen oder beim vollständigen Entleeren der Blase
- starke Müdigkeit, Schwäche oder allgemeines Unwohlsein
- Kältegefühl
- geschwollene Hände, Knöchel oder Füße
Gelegentlich
- Unruhe
- Desorientierung
- Euphorie
- vermindertes Empfinden, besonders an der Haut
- Gedächtnisverlust
- verschwommenes Sehen
- langsamer Herzschlag oder niedriger Blutdruck
- Blaufärbung der Haut durch Sauerstoffmangel im Blut
- Darmverschluss oder fehlende Darmtätigkeit
- juckender Hautausschlag, allergische Reaktion oder andere Hautprobleme an der Stelle, wo Durogesic SMAT Mikrogramm/Stunde Transdermales auf der Haut klebt
- grippeähnliche Beschwerden
- Gefühl von Temperaturschwankungen im Körper
- Fieber
- Muskelzucken
- Erektionsstörungen oder Probleme beim Sex
- Schluckbeschwerden
- ungewöhnlich starke Schläfrigkeit
- langsamere oder flachere Atmung
- Krampfanfälle
- verminderte Wachheit oder Bewusstlosigkeit
Selten
- verengte Pupillen
- zeitweises Aussetzen der Atmung
Häufigkeit nicht abschätzbar
Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.
- plötzliche Schwellung von Gesicht oder Rachen
- schwere Hautreizung, Hautrötung oder Blasenbildung
- Mangel an männlichen Geschlechtshormonen
- Delirium mit möglicher Unruhe, Verwirrtheit, Angst, Sinnestäuschungen, Schlafstörungen oder Albträumen
- Abhängigkeit von Durogesic SMAT Mikrogramm/Stunde Transdermales
Wichtige Wechselwirkungen
Durogesic SMAT Mikrogramm/Stunde Transdermales kann mit vielen anderen Arzneimitteln wechselwirken. Dazu gehören unter anderem andere Schmerzmittel, Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Arzneimittel gegen psychische Erkrankungen, Muskelentspannungsmittel, bestimmte Mittel gegen Depressionen, einige Antibiotika, Mittel gegen Pilzinfektionen, HIV-Arzneimittel, Mittel gegen Herzrhythmusstörungen, Tuberkulose oder Epilepsie. Besonders wichtig ist: Zusammen mit beruhigenden Arzneimitteln oder Alkohol kann das Risiko für starke Benommenheit, Atemprobleme oder sogar Koma steigen. Bestimmte Antidepressiva können außerdem das Risiko für ein sogenanntes Serotonin-Syndrom erhöhen, mit Beschwerden wie Unruhe, Halluzinationen, Fieber, schnellem Herzschlag, Muskelsteifheit, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt oder Apotheker über alle Arzneimittel, die Sie einnehmen oder neu beginnen beziehungsweise absetzen.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe, wenn ungewöhnlich starke Schläfrigkeit, langsame oder flache Atmung, Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit oder eine plötzliche Schwellung von Gesicht oder Rachen auftreten. Auch bei schwerer Hautreizung, starker Rötung oder Blasenbildung sollten Sie umgehend medizinische Hilfe holen.
Steckbrief: Durogesic SMAT Mikrogramm/Stunde Transdermales
- Wirkstoffgruppe
- stark wirksames Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide
- Anwendungsgebiet
- Behandlung von starken und langanhaltenden Schmerzen bei Erwachsenen, die eine kontinuierliche Schmerzbehandlung benötigen, sowie bei Kindern über 2 Jahren, die bereits Opioide erhalten und eine kontinuierliche Schmerzbehandlung benötigen.
- Darreichungsform
- Rezeptpflicht
- Unbekannt
- Haeufigste Nebenwirkung
- Übelkeit
- PZN
- 00575077
Häufige Fragen
Wofür wird Durogesic SMAT Mikrogramm/Stunde Transdermales angewendet?
Durogesic SMAT Mikrogramm/Stunde Transdermales wird zur Behandlung von starken und langanhaltenden Schmerzen angewendet. Es ist für Erwachsene gedacht, die eine kontinuierliche Schmerzbehandlung benötigen. Bei Kindern über 2 Jahren kann es angewendet werden, wenn sie bereits Opioide erhalten und eine kontinuierliche Schmerzbehandlung benötigen.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Kann Durogesic SMAT Mikrogramm/Stunde Transdermales auch bei Kindern angewendet werden?
Ja, Durogesic SMAT Mikrogramm/Stunde Transdermales kann bei Kindern über 2 Jahren angewendet werden, wenn sie bereits Opioide erhalten und eine kontinuierliche Schmerzbehandlung benötigen.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Welche Nebenwirkungen treten bei Durogesic SMAT Mikrogramm/Stunde Transdermales besonders häufig auf?
Sehr häufig wurden Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Schläfrigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen berichtet.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Wann sollte man bei Durogesic SMAT Mikrogramm/Stunde Transdermales sofort ärztliche Hilfe holen?
Sofort ärztliche Hilfe ist nötig bei ungewöhnlich starker Schläfrigkeit, langsamer oder flacher Atmung, Krampfanfällen, Bewusstlosigkeit oder Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion wie einer plötzlichen Schwellung von Gesicht oder Rachen.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Andere Präparate mit Fentanyl
Quellen & Referenzen
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de
Stand der Fachinformation: 18. April 2026
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