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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Dolgit
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 18. April 2026

Dolgit enthält den Wirkstoff Ibuprofen. Es ist ein schmerzlinderndes und entzündungshemmendes Arzneimittel aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Laut Quelle wird Dolgit zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen und Entzündungen bei akuten und chronischen Gelenkentzündungen, bei Morbus Bechterew und anderen entzündlich-rheumatischen Wirbelsäulenerkrankungen sowie bei Reizzuständen von Gelenken und Wirbelsäule angewendet. Außerdem wird es bei entzündlichen weichteilrheumatischen Erkrankungen, schmerzhaften Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen sowie äußerlich bei Schwellungen oder Entzündungen gelenknaher Weichteile und bei Sport- und Unfallverletzungen angewendet. Die Creme wird laut Quelle zusätzlich bei ärztlich festgestellter Arthrose, Schultersteife, Kreuzschmerzen und Hexenschuss eingesetzt.

Wirkstoff: Ibuprofen
Hersteller: Dolorgiet GmbH & Co. KG
Form: Schmerzgel, Creme
Lesezeit: 2 Min.
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Wirkstoff

Dolgit enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr haeufig

  • Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung
  • geringe Blutverluste im Magen-Darm-Bereich, die in Ausnahmefällen zu Blutarmut führen können

Haeufig

  • Anzeichen von Magen-Darm-Blutungen wie stärkere Schmerzen im Oberbauch, Blut im Stuhl, schwarzer Stuhl oder Bluterbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Schlaflosigkeit
  • Erregung
  • Reizbarkeit
  • Müdigkeit
  • Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre, teilweise mit Blutung oder Durchbruch
  • Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwüren
  • Verschlechterung einer Colitis oder eines Morbus Crohn

Gelegentlich

  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag, Juckreiz oder Asthmaanfällen, eventuell mit Blutdruckabfall
  • Sehstörungen
  • Magenschleimhautentzündung
  • Wassereinlagerungen im Gewebe
  • nephrotisches Syndrom mit starker Eiweißausscheidung im Urin
  • entzündliche Nierenerkrankung, die mit einer akuten Nierenfunktionsstörung einhergehen kann
  • verminderte Harnausscheidung
  • allgemeines Unwohlsein als mögliches Zeichen einer Nierenerkrankung

Selten

  • Ohrgeräusche
  • Hörverlust

Sehr selten

  • schwere allergische Reaktionen mit Schwellungen im Gesicht, an der Zunge oder im Hals, Luftnot, Herzjagen oder starkem Blutdruckabfall
  • Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen
  • nicht durch Infektionen verursachte Hirnhautentzündung mit starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung
  • Störungen der Blutbildung wie Blutarmut, Verminderung weißer Blutkörperchen, Verminderung der Blutplättchen, Verminderung aller Blutzellen oder starke Verminderung bestimmter weißer Blutkörperchen
  • schwere allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen
  • psychotische Reaktionen
  • Depression
  • Herzklopfen
  • Ödeme
  • Herzschwäche
  • Herzinfarkt
  • Bluthochdruck
  • Entzündung der Speiseröhre
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Leberfunktionsstörungen
  • Leberschäden
  • Leberversagen
  • akute Leberentzündung
  • schwere Hautreaktionen mit Flecken, Blasen, Abschälen der Haut oder Geschwüren an Mund, Rachen, Nase, Genitalien oder Augen
  • Haarausfall
  • Nierengewebsschädigung
  • erhöhte Harnsäure im Blut

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • schwere Hautreaktion mit rotem, schuppigem, großflächigem Ausschlag, Knoten unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber
  • Schmerzen im Brustkorb als mögliches Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion
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Wann sollten Sie zum Arzt?

Suchen Sie sofort ärztliche Hilfe, wenn Sie Anzeichen einer Magen-Darm-Blutung bemerken, zum Beispiel starke Schmerzen im Oberbauch, Blut im Stuhl, schwarzen Stuhl oder Bluterbrechen. Holen Sie auch sofort Hilfe bei Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion, etwa Schwellungen im Gesicht oder Hals, Luftnot, Herzjagen oder starkem Blutdruckabfall. Gehen Sie umgehend zum Arzt bei schweren Hautreaktionen mit Ausschlag, Blasen, Abschälen der Haut oder Fieber. Ebenfalls rasch ärztlich abklären lassen sollten Sie Sehstörungen, deutlich weniger Urin, starke Wassereinlagerungen oder Anzeichen einer Infektion, die neu auftreten oder sich verschlimmern.

Steckbrief: Dolgit

Wirkstoffgruppe
Nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR)
Anwendungsgebiet
Symptomatische Behandlung von Schmerz und Entzündung bei akuten und chronischen Gelenkentzündungen, einschließlich Gichtanfall, bei Morbus Bechterew und anderen entzündlich-rheumatischen Wirbelsäulenerkrankungen, bei Reizzuständen von Gelenken und Wirbelsäule, bei entzündlichen weichteilrheumatischen Erkrankungen und bei schmerzhaften Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen. Äußerlich außerdem bei Schwellungen oder Entzündungen gelenknaher Weichteile und bei Sport- und Unfallverletzungen. Die Creme wird zusätzlich bei ärztlich diagnostizierter Arthrose, Schultersteife, Kreuzschmerzen und Hexenschuss angewendet.
Darreichungsform
Rezeptpflicht
Unbekannt
Haeufigste Nebenwirkung
Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung
PZN
02363333
Dosierungen
50 mg

Häufige Fragen

Wofür wird Dolgit angewendet?

Dolgit wird zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen und Entzündungen eingesetzt. Laut Quelle betrifft das akute und chronische Gelenkentzündungen, einschließlich Gichtanfall, Morbus Bechterew und andere entzündlich-rheumatische Erkrankungen der Wirbelsäule. Außerdem wird es bei Reizzuständen von Gelenken und Wirbelsäule, bei entzündlichen weichteilrheumatischen Erkrankungen und bei schmerzhaften Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen angewendet. Zur äußerlichen Behandlung nennt die Quelle auch Schwellungen oder Entzündungen gelenknaher Weichteile sowie Sport- und Unfallverletzungen. Für die Creme werden zusätzlich Arthrose, Schultersteife, Kreuzschmerzen und Hexenschuss genannt.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Welche Nebenwirkungen treten bei Dolgit besonders häufig auf?

Am häufigsten nennt die Quelle Beschwerden im Magen-Darm-Bereich. Dazu gehören Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall und Verstopfung. Auch geringe Blutverluste im Magen-Darm-Bereich sind beschrieben, die selten zu einer Blutarmut führen können.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Bei welchen Beschwerden sollte ich Dolgit absetzen und sofort ärztliche Hilfe suchen?

Sofort ärztliche Hilfe ist laut Quelle nötig bei Anzeichen einer Magen-Darm-Blutung, zum Beispiel Blut im Stuhl, schwarzem Stuhl, Bluterbrechen oder starken Schmerzen im Oberbauch. Das gilt auch bei schweren allergischen Reaktionen mit Schwellungen im Gesicht oder Hals, Luftnot, Herzjagen oder starkem Blutdruckabfall. Ebenfalls sofort abklären lassen sollten Sie schwere Hautreaktionen mit großflächigem Ausschlag, Blasen oder Fieber.

Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)

Andere Präparate mit Ibuprofen

Quellen & Referenzen

  • Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de

Stand der Fachinformation: 18. April 2026

Hinweis: Diese Seite wird redaktionell von nebenwirkungen-info.de gepflegt. Sie steht in keinerlei Verbindung zu Dolorgiet GmbH & Co. KG. Der Markenname wird ausschließlich zu Informationszwecken genannt.