Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.
Dociton
Nebenwirkungen
Dociton enthält den Wirkstoff Propranololhydrochlorid und gehört zur Gruppe der Betarezeptorenblocker. Das Arzneimittel wird je nach Anwendungsbereich unter anderem bei Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Schlagzahl, Bluthochdruck, Erkrankungen der Herzkranzgefäße und zur Vorbeugung nach einem überstandenen Herzinfarkt eingesetzt. Außerdem wird es laut Gebrauchsinformation bei funktionellen Herzbeschwerden, zur symptomatischen Behandlung von Angstzuständen, bei essentiellem Tremor, zur Migränevorbeugung und bei Schilddrüsenüberfunktion als Ergänzung oder bis andere Maßnahmen wirken angewendet. In einer Anwendungsform wird Dociton auch bei akut bedrohlichen Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Schlagzahl eingesetzt.
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Wirkstoff: Propranolol
Wirkstoff
Dociton enthält den Wirkstoff oben. Für allgemeine Hinweise besuchen Sie die jeweilige Wirkstoff-Seite.
Mögliche Nebenwirkungen
Was bedeuten die Häufigkeiten?
Haeufig
- Müdigkeit, Schwindel oder Benommenheit
- Verwirrtheit, Schlafstörungen, Albträume
- Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall
- deutlich verlangsamter Herzschlag
- Herzklopfen
- allergische Hautreaktionen wie Rötung, Juckreiz oder Ausschlag
- Haarausfall
- kalte Finger und Zehen
- haltungsbedingter Blutdruckabfall oder Kreislaufkollaps
- Herzrhythmusstörungen
- Müdigkeit oder Abgeschlagenheit
Gelegentlich
- Muskelschwäche oder schnelle Muskelermüdung
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung
Selten
- Stimmungsschwankungen
- Psychosen oder Wahnvorstellungen nach zu schnellem Absetzen
- Missempfindungen
- trockene Augen
- Sehstörungen
- Verschlechterung von Durchblutungsstörungen in Armen oder Beinen
- anfallsartige Verengung der Atemwege oder Verschlechterung von Atembeschwerden bei Asthma
- großflächiger Haarverlust
- schuppenflechteähnliche Hautreaktionen oder Verschlechterung einer Schuppenflechte
- Benommenheit
Sehr selten
- Mangel oder starke Verminderung weißer Blutkörperchen
- vorübergehender Anstieg bestimmter weißer Blutkörperchen
- Verschlechterung einer krankhaften Muskelschwäche
- Verstärkung von Brustenge-Beschwerden
- Verschlechterung peripherer Durchblutungsstörungen oder Raynaud-Syndrom
- Auslösung einer Schuppenflechte oder Verschlechterung bestehender Beschwerden
- Entzündung von Horn- und Bindehaut des Auges
- Muskelschmerzen oder Muskelkrämpfe
- Gelenkbeschwerden bei Langzeitbehandlung
- Libido- und Potenzstörungen
- Verschlechterung einer bestehenden Zuckerkrankheit
- Verschlechterung der Nierenfunktion bei schweren Nierenfunktionsstörungen
- Anstieg bestimmter Blutwerte
- Kopfschmerzen
- depressive Verstimmungen
- vermehrtes Schwitzen
- Veränderung bestimmter Blutfettwerte
Häufigkeit nicht abschätzbar
Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.
- erniedrigte Blutzuckerspiegel bei älteren Patienten, Dialysepatienten, Menschen mit Diabetes, nach längerem Fasten oder bei chronischer Lebererkrankung
- Verschlechterung der Leberfunktion und Entwicklung einer hepatischen Enzephalopathie bei portaler Hypertonie
- erniedrigte Blutzuckerspiegel bei Neugeborenen, Kleinkindern und Kindern
- Krampfanfälle durch erniedrigten Blutzuckerspiegel bei Neugeborenen, Kleinkindern und Kindern
Wichtige Wechselwirkungen
Dociton kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen oder selbst beeinflusst werden. Besonders genannt werden Mittel gegen Diabetes, blutdrucksenkende Arzneimittel, bestimmte Herzmittel und einige Mittel gegen Herzrhythmusstörungen. Wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, sollte Ihr Arzt prüfen, ob die Kombination für Sie geeignet ist.
Wann sollten Sie zum Arzt?
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Setzen Sie das Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab; dies sollte im Allgemeinen schrittweise erfolgen.
Steckbrief: Dociton
- Wirkstoffgruppe
- Betarezeptorenblocker
- Anwendungsgebiet
- Je nach Anwendungsbereich wird Dociton bei akut bedrohlichen Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Schlagzahl, Bluthochdruck, Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Schlagzahl, zur vorbeugenden Daueranwendung nach überstandenem Herzinfarkt, bei funktionellen Herzbeschwerden, zur symptomatischen Behandlung von Angstzuständen, bei essentiellem Tremor, zur vorbeugenden Behandlung der Migräne und zur symptomatischen Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion als Ergänzung oder bis zum Wirksamwerden spezifischer Maßnahmen angewendet.
- Rezeptpflicht
- Ja
- PZN
- 01173056
- Dosierungen
- 40 mg, 10 mg, 80 mg
Häufige Fragen
Wofür wird Dociton angewendet?
Dociton wird je nach Anwendungsbereich bei verschiedenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt. Dazu gehören akut bedrohliche Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Schlagzahl, Bluthochdruck, Erkrankungen der Herzkranzgefäße und Herzrhythmusstörungen mit erhöhter Schlagzahl. Laut Gebrauchsinformation wird es außerdem zur vorbeugenden Daueranwendung nach einem überstandenen Herzinfarkt, bei funktionellen Herzbeschwerden, zur symptomatischen Behandlung von Angstzuständen, bei essentiellem Tremor, zur Migränevorbeugung und bei Schilddrüsenüberfunktion als Ergänzung oder bis andere Maßnahmen wirken angewendet.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Welche Nebenwirkungen treten bei Dociton häufig auf?
Häufig genannt werden zum Beispiel Müdigkeit, Schwindel, Benommenheit und Schlafstörungen. Ebenfalls häufig sind Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall. Auch ein verlangsamter Herzschlag, Herzklopfen sowie Hautreaktionen wie Rötung, Juckreiz oder Ausschlag können auftreten.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Kann Dociton den Blutzucker beeinflussen?
Ja. In der Gebrauchsinformation wird beschrieben, dass es zu Unterzuckerung kommen kann. Außerdem können Warnzeichen eines niedrigen Blutzuckers, zum Beispiel schneller Herzschlag oder Zittern, abgeschwächt oder verdeckt sein. Das ist besonders wichtig für Menschen mit Diabetes oder bei längerem Fasten.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Worauf sollte ich bei anderen Arzneimitteln achten?
Dociton kann mit anderen Arzneimitteln wechselwirken. Genannt werden unter anderem Mittel gegen Diabetes, blutdrucksenkende Arzneimittel, bestimmte Herzmittel und weitere Wirkstoffe. Ihr Arzt kann prüfen, ob die Kombination für Sie geeignet ist.
Quelle: Offizielle Fachinformation (Gebrauchsinformation)
Quellen & Referenzen
- Offizielle Fachinformation zu Dociton: patienteninfo-service.de
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de
Stand der Fachinformation: 03. Juli 2026
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