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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Sitagliptin/Metformin
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Sitagliptin/Metformin ist eine wirkungsvolle Kombination zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Sie hilft, den Blutzucker zu senken, indem sie die Insulinausschüttung steigert und die Zuckerproduktion in der Leber hemmt. Sitagliptin/Metformin ist in bekannten Präparaten wie Janumet® oder Velmetia® enthalten. Informieren Sie sich hier umfassend über die Nebenwirkungen von Sitagliptin/Metformin, die Anwendung sowie wichtige Hinweise.

Wirkstoffgruppe: Kombinationspräparate
Lesezeit: 2 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr häufig

  • Niedriger Blutzucker (besonders mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin)
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Durchfall
  • Magenschmerzen
  • Appetitverlust

Häufig

  • Blähungen
  • Kopfschmerzen
  • Verstopfte oder laufende Nase und Halsschmerzen
  • Degenerative Gelenkerkrankung (Arthrose)
  • Schmerzen in Armen oder Beinen
  • Schwellungen an Händen oder Beinen
  • Metallischer Geschmack
  • Niedrige Vitamin-B12-Spiegel (z.B. Müdigkeit, Zungenbrennen, Kribbeln, blasse oder gelbe Haut)
  • Verstopfung
  • Infektionen der oberen Atemwege

Gelegentlich

  • Magenschmerzen
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Schläfrigkeit
  • Schwindel
  • Juckreiz
  • Trockener Mund

Selten

  • Geringe Zahl der Blutplättchen

Sehr selten

  • Leberentzündung (Hepatitis)
  • Nesselsucht
  • Hautausschlag oder Juckreiz
  • Laktatazidose (übersäuerung des Blutes mit Übelkeit, Erbrechen, Muskelkrämpfen, Beschwerden beim Atmen – medizinischer Notfall!)

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Störungen der Nierenfunktion
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Lungenerkrankung
  • Blasenartige Hauterkrankung (bullöses Pemphigoid)
  • Allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Nesselsucht, Schwellungen oder Atemnot

Was ist Sitagliptin/Metformin?

Sitagliptin/Metformin ist eine Kombination aus zwei Wirkstoffen, die zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt wird. Sie hilft dabei, den Blutzuckerspiegel zu senken, indem sie sowohl die Insulinwirkung verbessert als auch die Zuckerproduktion in der Leber hemmt. Das Medikament wird meist zusammen mit einer angepassten Ernährung und Bewegung eingenommen. Es ist wichtig, alle ärztlichen Empfehlungen dazu zu befolgen.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Achten Sie darauf, Sitagliptin/Metformin nicht einzunehmen, wenn Sie allergisch auf die Wirkstoffe reagieren oder bestimmte Erkrankungen wie schwere Nieren- oder Leberprobleme haben. Informieren Sie Ihren Arzt über alle weiteren Medikamente, die Sie einnehmen. Bei geplanten Untersuchungen mit jodhaltigen Kontrastmitteln oder größeren Operationen muss die Behandlung unterbrochen werden. Meiden Sie übermäßigen Alkoholkonsum und achten Sie bei Symptomen wie starker Übelkeit, Erbrechen oder Atemnot auf eine mögliche schwere Nebenwirkung. Schwangere und Stillende sollten das Medikament nicht verwenden.

Wie ist Sitagliptin/Metformin einzunehmen?

Nehmen Sie Sitagliptin/Metformin immer wie vom Arzt verordnet, meist zweimal täglich zu den Mahlzeiten mit ausreichend Wasser. Halten Sie sich an Ihre empfohlene Diät und vermeiden Sie eigenständige Dosisänderungen. Haben Sie eine Tablette vergessen, holen Sie sie nach, aber nehmen Sie keine doppelte Dosis ein. Brechen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.

Wie ist Sitagliptin/Metformin aufzubewahren?

Bewahren Sie Sitagliptin/Metformin außerhalb der Reichweite von Kindern auf und lagern Sie es nicht über 25 °C. Verwenden Sie das Medikament nicht mehr nach dem Verfallsdatum auf der Verpackung. Entsorgen Sie es umweltgerecht – Ihr Apotheker hilft Ihnen dabei.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.