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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Perindopril/Amlodipin/Indapamid
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Perindopril/Amlodipin/Indapamid vereint drei bewährte Wirkstoffe zur Kontrolle von Bluthochdruck und wird häufig eingesetzt, wenn eine einzelne Therapie nicht ausreicht. Dieses Arzneimittel verbessert die Durchblutung, senkt den Blutdruck effektiv und erleichtert damit dem Herzen die Arbeit. Es ist unter bekannten Präparaten wie Viacorind® 7 mg / 5 mg / 2,5 mg Filmtabletten erhältlich. Achten Sie auf mögliche Nebenwirkungen von Perindopril/Amlodipin/Indapamid und sprechen Sie bei Unsicherheiten mit Ihrem Arzt.

Wirkstoffgruppe: Kombinationspräparate
Lesezeit: 3 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr häufig

  • Wassereinlagerungen (Schwellungen an Beinen oder Knöcheln)

Häufig

  • Niedriger Kaliumspiegel
  • Kopfschmerzen
  • Kribbeln oder Taubheit in Händen und Füßen
  • Müdigkeit
  • Veränderte Geschmacksempfindung
  • Probleme beim Sehen (auch Doppeltsehen)
  • Ohrgeräusche
  • Schwindel
  • Herzklopfen
  • Wärmegefühl und Rötung der Haut
  • Husten
  • Atemnot
  • Bauchschmerzen
  • Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen
  • Juckreiz und Ausschlag
  • Muskelkrämpfe
  • Schwellung der Knöchel
  • Schwächegefühl

Gelegentlich

  • Schnupfen
  • Erhöhte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen
  • Niedriger Blutzucker
  • Zu hoher Kaliumspiegel (kann Herzrhythmusstörungen verursachen)
  • Zu niedriger Natriumspiegel (kann zu Dehydrierung führen)
  • Schlafprobleme oder Stimmungsschwankungen
  • Angst oder Depression
  • Gedächtnis- oder Bewusstseinsstörungen
  • Zittern
  • Entzündung der Blutgefäße
  • Mundtrockenheit
  • Haarausfall
  • Rote Flecken oder Verfärbungen der Haut
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Hautreaktionen auf Sonne
  • Blasen auf der Haut
  • Schmerzen in Muskeln, Gelenken oder Rücken
  • Probleme beim Wasserlassen, häufiger Harndrang
  • Nierenprobleme
  • Erektionsstörungen
  • Schmerzen oder Vergrößerung der Brüste bei Männern
  • Fieber, Schmerzen oder allgemeines Unwohlsein
  • Gewichtszu- oder -abnahme

Selten

  • Niedriger Chlorid- oder Magnesiumspiegel im Blut
  • Verwirrtheit
  • Verschlechterung von Schuppenflechte
  • Hohe Leberwerte
  • Verminderte oder keine Urinausscheidung
  • Akutes Nierenversagen
  • Dunkler Urin, Müdigkeit, Muskelkrämpfe oder Krampfanfälle (Anzeichen einer Hormonstörung)

Sehr selten

  • Starke Veränderungen der Blutwerte (zu wenig rote/weiße Blutkörperchen oder Blutplättchen)
  • Erhöhten Blutzucker
  • Erhöhter Calciumspiegel
  • Hohe Muskelspannung
  • Nervenstörungen mit Schwäche
  • Seltene Lungenentzündung
  • Geschwollenes Zahnfleisch
  • Blähbauch
  • Gelbsucht

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Verschwommenes Sehen oder Augenschmerzen durch Druckanstieg
  • Verschlimmerung einer Bindegewebserkrankung (z. B. Lupus)
  • Ungewöhnliche EKG-Befunde
  • Zittern, Steifheit oder verlangsamte Bewegungen
  • Gelenkschmerzen und Gicht
  • Farblosigkeit, Taubheit oder Schmerzen in Fingern und Zehen (Raynaud-Phänomen)
  • Krankheitsgefühl und Muskelschmerzen, eventuell mit Fieber

Was ist Perindopril/Amlodipin/Indapamid?

Perindopril/Amlodipin/Indapamid ist eine Dreier-Kombination, die den Blutdruck bei Erwachsenen senkt. Sie wird verschrieben, wenn einzelne Wirkstoffe allein nicht ausreichen. Jedes der Medikamente erweitert oder entspannt die Blutgefäße oder wirkt entwässernd. Das hilft, Bluthochdruck zu kontrollieren und das Herz zu entlasten.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Achten Sie darauf, Perindopril/Amlodipin/Indapamid nicht einzunehmen, falls Sie Allergien gegen einen der Bestandteile, schwere Nieren- oder Leberprobleme, oder bestimmte andere Erkrankungen haben. Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind, schwanger werden möchten oder stillen. Meiden Sie Grapefruitprodukte und achten Sie auf Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Bei Schwellungen im Gesicht, Atemnot oder Hautreaktionen suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Wie ist Perindopril/Amlodipin/Indapamid einzunehmen?

Nehmen Sie die Tablette einmal täglich morgens vor dem Frühstück mit etwas Wasser ein. Überschreiten Sie niemals die verschriebene Dosis. Haben Sie eine Einnahme vergessen, setzen Sie die Behandlung wie gewohnt fort und nehmen Sie nicht die doppelte Menge. Brechen Sie die Behandlung nicht eigenmächtig ab, sondern sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt.

Wie ist Perindopril/Amlodipin/Indapamid aufzubewahren?

Lagern Sie das Arzneimittel außerhalb der Reichweite von Kindern. Bewahren Sie es bis zum angegebenen Verfallsdatum auf. Für die Tabletten gibt es keine besonderen Lagerungsvorgaben, aber nach dem ersten Öffnen gilt die Haltbarkeit je nach Packungsgröße. Entsorgen Sie nicht benötigte Tabletten über die Apotheke, nicht im Hausmüll oder Abwasser.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.