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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff schützt zuverlässig vor gefährlichen bakteriellen Infektionen wie Meningitis oder Blutvergiftung. Der Impfstoff trägt dazu bei, ab dem 10. Lebensjahr eine Immunität gegen die Serogruppe B der Meningokokken aufzubauen. Er wird in bekannten Präparaten wie Trumenba® verwendet. Informieren Sie sich hier ausführlich über Anwendung, Dosierung und die möglichen Nebenwirkungen von Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff.

Wirkstoffgruppe: Impfstoffe
Lesezeit: 2 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr häufig

  • Rötung, Schwellung und Schmerzen an der Einstichstelle
  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Schüttelfrost
  • Müdigkeit

Häufig

  • Erbrechen
  • Fieber ab 38 °C

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Allergische Reaktionen

Was ist Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff?

Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff ist ein Schutzimpfstoff, der schwere bakterielle Infektionen wie Hirnhautentzündung und Blutvergiftung verhindert. Er hilft dem Körper, Abwehrstoffe gegen Meningokokken der Serogruppe B zu bilden und ist für Personen ab 10 Jahren geeignet. Der Impfstoff wird vorbeugend eingesetzt, um eine natürliche Immunität aufzubauen. Er enthält Bestandteile von Bakterienoberflächen und aktiviert so das Immunsystem.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Achten Sie darauf, den Impfstoff nicht zu verwenden, wenn Sie oder Ihr Kind allergisch darauf reagieren. Bei Fieber oder schweren Infektionen sollte die Impfung verschoben werden. Informieren Sie Ihren Arzt über Blutgerinnungsstörungen, ein geschwächtes Immunsystem oder wenn nach einer vorherigen Dosis Beschwerden aufgetreten sind. Sagen Sie außerdem Ihrem Arzt, welche anderen Impfungen oder Medikamente Sie außerdem bekommen.

Wie ist Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff einzunehmen?

Der Impfstoff wird von medizinischem Personal in den Oberarmmuskel gespritzt. Halten Sie sich an den empfohlenen Impfplan Ihres Arztes, um einen vollständigen Schutz zu erreichen. In der Regel sind zwei bis drei Injektionen im Abstand von einigen Monaten erforderlich. Es kann sein, dass Sie später eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Wie ist Meningokokken-Gruppe B-Impfstoff aufzubewahren?

Lagern Sie den Impfstoff immer im Kühlschrank bei 2 bis 8 Grad Celsius und schützen Sie ihn vor dem Einfrieren. Er sollte außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Benutzen Sie ihn nicht mehr nach Ablauf des Verfallsdatums. Werfen Sie nicht benötigte Impfstoffe umweltschonend über die Apotheke weg.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.