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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Gelbfieber-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm 17D-204
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Der Gelbfieber-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm 17D-204 ist ein wichtiger Schutz gegen die schwere Virusinfektion Gelbfieber, die vor allem in tropischen Regionen vorkommt. Der Wirkstoff wird vor allem für Reisende und bestimmte Berufsgruppen empfohlen, die mit dem Gelbfieber-Virus in Kontakt kommen könnten. Er ist in bekannten Präparaten wie STAMARIL von Sanofi-Aventis erhältlich. Wer mehr über Wirkweise, Schutz und Nebenwirkungen von Gelbfieber-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm 17D-204 erfahren möchte, findet hier die wichtigsten Fakten.

Wirkstoffgruppe: Impfstoffe
Lesezeit: 2 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr häufig

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit oder Schwäche
  • Schmerzen an der Einstichstelle
  • Muskelschmerzen
  • Fieber (bei Kindern)
  • Erbrechen (bei Kindern)
  • Reizbarkeit, Weinen (bei Kindern)
  • Appetitlosigkeit (bei Kindern)
  • Benommenheit (bei Kindern)

Häufig

  • Fieber (bei Erwachsenen)
  • Erbrechen (bei Erwachsenen)
  • Gelenkschmerzen
  • Unwohlsein oder Übelkeit
  • Rötung, Bluterguss, Schwellung oder Verhärtung an der Einstichstelle

Gelegentlich

  • Schwindel
  • Bauchschmerzen
  • Kleiner Pickel an der Einstichstelle

Selten

  • Durchfall
  • Laufende, verstopfte oder juckende Nase

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Geschwollene Lymphknoten
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühl
  • Grippeähnliche Beschwerden

Was ist Gelbfieber-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm 17D-204?

Der Gelbfieber-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm 17D-204 schützt Sie wirksam vor einer Infektion mit dem Gelbfieber-Virus, das von Mücken in bestimmten Gebieten übertragen wird. Der Impfstoff ist speziell für Personen gedacht, die in Risikogebiete reisen, dort leben oder für Tätigkeiten mit möglichem Kontakt zum Virus, wie etwa Laborpersonal. Die Impfung erfolgt nur in zugelassenen Zentren und gewährt ein internationales Impfzertifikat, das ab dem 10. Tag nach der Impfung gültig ist.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Achten Sie darauf, Ihren Arzt über Allergien oder frühere starke Reaktionen auf Impfstoffe zu informieren. Kinder unter 6 Monaten, Menschen mit geschwächter Immunabwehr oder bestimmten Erkrankungen dürfen den Impfstoff nicht bekommen. Wenn Sie oder Ihr Kind Fieber haben, sollte die Impfung verschoben werden. Schwangere und Stillende sollten nur im Notfall geimpft werden, besprechen Sie dies immer mit Ihrem Arzt. Informieren Sie auch über andere Medikamente, die Sie einnehmen.

Wie ist Gelbfieber-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm 17D-204 einzunehmen?

Die Impfung besteht für Erwachsene und Kinder ab 6 Monaten aus einer Einzeldosis, die mindestens 10 Tage vor der Reise verabreicht wird. Bei bestimmten Umständen kann eine Auffrischimpfung notwendig werden. Der Impfstoff wird von medizinischem Fachpersonal in der Regel unter die Haut gespritzt. Verwenden Sie keine höhere Dosis als empfohlen – bei Überdosierung entsprechen die Nebenwirkungen den bekannten Reaktionen.

Wie ist Gelbfieber-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm 17D-204 aufzubewahren?

Bewahren Sie den Impfstoff im Kühlschrank zwischen 2 °C und 8 °C auf und schützen Sie ihn vor Licht. Er soll außerhalb der Reichweite von Kindern lagern und darf nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr benutzt werden. Nach dem Anmischen muss der Impfstoff sofort verabreicht werden. Entsorgen Sie den Impfstoff nicht im Hausmüll oder Abwasser, sondern fragen Sie in der Apotheke nach korrekter Entsorgung.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.