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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Magnesiumhydrogenphosphat/Magnesiumhydrogen
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Magnesiumhydrogenphosphat/Magnesiumhydrogen ist ein wichtiger Mineralstoff, der bei Magnesiummangel und damit verbundenen Muskelbeschwerden eingesetzt wird. Er unterstützt Nerven und Muskelfunktion und kommt in bekannten Präparaten wie Biomagnesin® MADAUS der Viatris Healthcare GmbH zum Einsatz. Die Einnahme ist besonders sinnvoll bei neuromuskulären Störungen oder Krämpfen. Informieren Sie sich hier umfassend über die Nebenwirkungen von Magnesiumhydrogenphosphat/Magnesiumhydrogen und weitere wichtige Aspekte zur sicheren Anwendung.

Wirkstoffgruppe: Kombinationspräparate
Lesezeit: 2 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Bei zu hoher Dosierung kann es zu weichem Stuhl oder Durchfall kommen.
  • Selten können bei langanhaltender und hoher Dosierung besonders bei eingeschränkter Nierenfunktion Müdigkeit und Schwäche auftreten (Hinweis auf zu viel Magnesium im Blut).

Was ist Magnesiumhydrogenphosphat/Magnesiumhydrogen?

Magnesiumhydrogenphosphat/Magnesiumhydrogen ist ein Mineralstoffpräparat und wird eingesetzt, um einen Magnesiummangel zu behandeln, vor allem, wenn dadurch Muskel- oder Nervenbeschwerden wie Krämpfe auftreten. Spüren Sie nach einiger Zeit keine Besserung oder werden Ihre Beschwerden schlimmer, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Sie dürfen den Wirkstoff nicht einnehmen, wenn Sie allergisch darauf reagieren, schwere Nierenerkrankungen oder bestimmte Herzprobleme haben. Wenn Sie weitere Medikamente nutzen, insbesondere Präparate mit Magnesium, Eisen oder Antibiotika, achten Sie auf einen zeitlichen Abstand von 1 bis 2 Stunden zwischen den Einnahmen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker immer über alle Medikamente, die Sie einnehmen. Für Ihre Verkehrstüchtigkeit sind keine besonderen Einschränkungen bekannt, und das Präparat enthält kaum Natrium.

Wie ist Magnesiumhydrogenphosphat/Magnesiumhydrogen einzunehmen?

Nehmen Sie Magnesiumhydrogenphosphat/Magnesiumhydrogen immer genau nach Empfehlung Ihres Arztes oder laut Packungsbeilage ein. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen zu Beginn dreimal täglich vier Tabletten, danach als Erhaltungsdosis dreimal täglich zwei bis drei Tabletten. Kinder unter 12 Jahren sollten das Präparat nur nach Absprache mit dem Arzt einnehmen.

Wie ist Magnesiumhydrogenphosphat/Magnesiumhydrogen aufzubewahren?

Bewahren Sie das Präparat außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Benutzen Sie es nicht mehr nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums. Es sind keine besonderen Lagerbedingungen notwendig. Entsorgen Sie das Arzneimittel umweltgerecht, zum Beispiel in der Apotheke, und niemals über das Abwasser.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.