Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.
Epinephrinhydrogentartrat/Adrenalinhydrogen
Nebenwirkungen
Epinephrinhydrogentartrat/Adrenalinhydrogen ist ein lebensrettender Wirkstoff, der vor allem bei Notfällen wie allergischem Schock oder Herzstillstand eingesetzt wird. Es gehört zu den sogenannten Stresshormonen und wirkt schnell auf das Herz-Kreislauf-System und die Atmung. Bekannt ist die Substanz aus Präparaten wie Adrenalin 1:1000 Pädia® 1 mg/ml Injektionslösung der Pädia GmbH. Besonders wichtig ist, sich über die Nebenwirkungen von Epinephrinhydrogentartrat/Adrenalinhydrogen zu informieren.
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Wirkstoffgruppe: Kombinationspräparate
Mögliche Nebenwirkungen
Was bedeuten die Häufigkeiten?
Häufigkeit nicht abschätzbar
Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.
- Erhöhter Blutzucker
- Niedriger Kalium- oder Magnesiumwert im Blut
- Säureüberschuss im Blut
- Nervosität und Angst
- Unruhe oder Halluzinationen
- Schwindel oder Kopfschmerzen
- Zittern
- Krämpfe
- Unsicheres Gefühl
- Weite Pupillen
- Herzrasen, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen
- Engegefühl oder Schmerzen in der Brust
- Krampf in den Herzkranzgefäßen
- Erhöhter Blutdruck
- Blässe, Kältegefühl in Fingern und Zehen
- Atemnot oder Lungenwasser
- Übelkeit oder Erbrechen
- Schwitzen
- Muskelkrämpfe
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- Schwächegefühl
- Absterben von Gewebe an der Einstichstelle
Was ist Epinephrinhydrogentartrat/Adrenalinhydrogen?
Epinephrinhydrogentartrat/Adrenalinhydrogen ist ein Wirkstoff, der als Notfallmedikament bei Herzstillstand oder schweren allergischen Reaktionen eingesetzt wird. Er sorgt dafür, dass Herz und Kreislauf wieder angeregt werden, steigert den Blutdruck und erweitert die Atemwege. Außerdem wird er manchmal zur Verstärkung der Wirkung von örtlichen Betäubungsmitteln verwendet oder um Blutungen zu stoppen.
Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?
Achten Sie darauf, diesen Wirkstoff nicht zu verwenden, wenn Sie allergisch darauf reagieren oder an bestimmten Erkrankungen wie schwerem Bluthochdruck, Herzproblemen oder Augenerkrankungen leiden. Die Anwendung bei Kindern, älteren Menschen oder während Schwangerschaft und Stillzeit sollte nur nach sorgfältiger Abwägung durch den Arzt erfolgen. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, welche anderen Medikamente Sie nehmen, da Wechselwirkungen auftreten können. Informieren Sie sich über mögliche Einschränkungen wie Fahr- oder Maschinenbedienung nach der Anwendung.
Wie ist Epinephrinhydrogentartrat/Adrenalinhydrogen einzunehmen?
Dieses Medikament wird in der Regel von medizinischem Fachpersonal als Spritze in einen Muskel oder nach Verdünnung in eine Vene verabreicht. Die genaue Dosis und Art der Anwendung legt der Arzt individuell fest. Sie sollten niemals eigenmächtig spritzen oder die Dosis verändern und wenden Sie sich bei Fragen immer an Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Überdosierung oder Nebenwirkungen ist sofort medizinische Hilfe erforderlich.
Wie ist Epinephrinhydrogentartrat/Adrenalinhydrogen aufzubewahren?
Bewahren Sie das Arzneimittel unzugänglich für Kinder und nicht über 25°C auf. Lagern Sie es in der Originalverpackung, damit es vor Licht geschützt bleibt, und verwenden Sie es nicht nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums oder bei Verfärbungen. Restmengen nicht aufbewahren und entsorgen Sie das Arzneimittel umweltgerecht, zum Beispiel über die Apotheke – nicht im Abwasser.
Quellen & Referenzen
- Offizielle Fachinformation: patienteninfo-service.de
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de
- Europäische Arzneimittel-Agentur: ema.europa.eu
Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025
Über diesen Artikel
Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.