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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Bupivacainhydrochlorid 1 H2O/Epinephrinhydrogen
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Bupivacainhydrochlorid 1 H2O/Epinephrinhydrogen sorgt für eine sichere und langanhaltende örtliche Betäubung bei Operationen und Schmerztherapien. Der Wirkstoff blockiert gezielt die Schmerzweiterleitung und wird bei Erwachsenen sowie Jugendlichen ab 12 Jahren angewendet. Sie finden ihn in bekannten Arzneimitteln wie Bupivacain 0,5 % mit Epinephrin 0,0005 % JENAPHARM®, mibe GmbH Arzneimittel. Informieren Sie sich hier über Nebenwirkungen von Bupivacainhydrochlorid 1 H2O/Epinephrinhydrogen, die richtige Anwendung und wichtige Hinweise.

Wirkstoffgruppe: Kombinationspräparate
Lesezeit: 2 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr häufig

  • Niedriger Blutdruck
  • Übelkeit

Häufig

  • Bluthochdruck
  • Erbrechen
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühl auf der Haut
  • Schwindel
  • Langsamer Herzschlag
  • Probleme beim Wasserlassen

Gelegentlich

  • Krämpfe
  • Kribbeln im Mund
  • Taubheitsgefühl auf der Zunge
  • Geräuschempfindlichkeit
  • Sehstörungen
  • Bewusstlosigkeit
  • Zittern
  • Benommenheit
  • Ohrensausen
  • Sprachstörungen

Selten

  • Schäden an Nerven
  • Entzündung im Bereich von Gehirn oder Rückenmark
  • Lähmungen
  • Herzstillstand
  • Unregelmäßiger Herzschlag
  • Allergische Reaktionen bis hin zum schweren Schock
  • Doppeltsehen
  • Atemschwierigkeiten

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Veränderte Leberwerte, die auf eine Lebererkrankung hinweisen können

Was ist Bupivacainhydrochlorid 1 H2O/Epinephrinhydrogen?

Bupivacainhydrochlorid 1 H2O/Epinephrinhydrogen ist ein Wirkstoff zur örtlichen Betäubung, der gezielt bestimmte Körperbereiche schmerzunempfindlich macht. Er wird meist bei Operationen, zur Schmerzlinderung oder bei bestimmten Eingriffen eingesetzt. Die Zugabe von Epinephrin verlängert die Betäubungswirkung und wirkt der schnellen Aufnahme in den Blutkreislauf entgegen. Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren profitieren besonders bei geplanten medizinischen Eingriffen von diesem Wirkstoff.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Wichtig für Sie ist: Informieren Sie Ihren Arzt über Allergien, Leber-, Herz- oder Nierenerkrankungen und eine Schilddrüsenüberfunktion. Das Präparat darf nicht in Gefäße gespritzt oder in entzündete Stellen injiziert werden. Schwangere und stillende Frauen sollten besonders abwägen und mit dem Arzt sprechen. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, wie bestimmten Herzmitteln oder blutverdünnenden Arzneien, sind möglich. Die höchste Sicherheit bietet die Anwendung durch erfahrenes Fachpersonal.

Wie ist Bupivacainhydrochlorid 1 H2O/Epinephrinhydrogen einzunehmen?

Die Anwendung von Bupivacainhydrochlorid 1 H2O/Epinephrinhydrogen erfolgt immer durch medizinisches Fachpersonal, meist als Injektion an die gewünschte Körperstelle. Die Dosis wird individuell auf Sie abgestimmt und Ihr Zustand während der Betäubung überwacht. Bei Überdosierung oder falscher Anwendung können ernsthafte Nebenwirkungen auftreten, daher achten Ärzte auf langsame und kontrollierte Gabe. Sprechen Sie bei Unsicherheiten oder Fragen die behandelnden Experten direkt an.

Wie ist Bupivacainhydrochlorid 1 H2O/Epinephrinhydrogen aufzubewahren?

Bewahren Sie das Medikament außerhalb der Reichweite von Kindern auf und nutzen Sie es nicht nach Ablauf des Verfalldatums. Die Ampullen sollten geschützt vor Licht in der Originalverpackung und bei maximal 25 °C gelagert werden. Entsorgen Sie es niemals über das Abwasser – Fragen Sie im Zweifel in Ihrer Apotheke nach, wie Sie es sicher entsorgen können.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.