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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Trimipramin mesilat
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Trimipramin mesilat ist ein bewährter Wirkstoff zur Behandlung von Depressionen, besonders wenn Symptome wie Schlafstörungen, Angst und Unruhe vorliegen. Seine stimmungsaufhellende Wirkung setzt häufig erst nach einigen Wochen ein. Trimipramin mesilat ist in Deutschland unter bekannten Präparaten wie Trimipramin-1A Pharma 40mg/ml Tropfen erhältlich. Informieren Sie sich hier umfassend über die Dosierung, die richtige Anwendung und die Nebenwirkungen von Trimipramin mesilat.

Lesezeit: 2 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Veränderungen im Blutbild wie zu wenige weiße Blutkörperchen oder Blutplättchen
  • Erhöhte Wassereinlagerung im Körper, niedriger Blutzucker
  • Milchabsonderung aus der Brust, auch bei Männern
  • Erhöhte Blutzuckerwerte, eventuell Diabetes
  • Unruhe, Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen, Verwirrtheit, besonders bei älteren Menschen
  • Vermehrte Antriebslosigkeit, manische Stimmungen
  • Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid
  • Zittern, Benommenheit, Schwindel, Sprachprobleme, Missempfindungen der Haut, Kribbeln
  • Schlafdrang, Krampfanfälle, Bewegungsstörungen
  • Verschwommenes Sehen
  • Ohrgeräusche
  • Kreislaufprobleme mit niedrigem Blutdruck, Ohnmacht, Herzrasen, Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen
  • Hitzewallungen
  • Allergische Reaktion der Lunge oder Brustfellentzündung
  • Mundtrockenheit, Verstopfung, Magenbeschwerden, Übelkeit
  • Leberprobleme, meist vorübergehende Erhöhung bestimmter Leberwerte oder Gelbsucht
  • Hautrötung, allergische Hautreaktionen, Haarausfall
  • Erhöhtes Risiko für Knochenbrüche
  • Probleme beim Wasserlassen, Harnverhalt
  • Vergrößerung der Brust oder sexuelle Funktionsstörungen
  • Müdigkeit, Gewichtszunahme, vermehrtes Schwitzen

Was ist Trimipramin mesilat?

Trimipramin mesilat gehört zu den trizyklischen Antidepressiva und wird zur Behandlung von Depressionen eingesetzt, vor allem wenn Sie zusätzlich unter Schlafstörungen, Angst oder innerer Unruhe leiden. Das Medikament hilft, Ihre Stimmung zu stabilisieren und nächtliche Unruhe zu lindern.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Achten Sie darauf, Trimipramin mesilat nur einzunehmen, wenn Sie nicht allergisch gegen den Wirkstoff sind und keine akuten Vergiftungen, Verwirrtheitszustände oder bestimmte Herz-, Augen- oder Prostataprobleme haben. Informieren Sie Ihren Arzt über Ihre anderen Medikamente und gesundheitlichen Probleme. Während der Behandlung kann Ihre Reaktionsfähigkeit herabgesetzt sein und es besteht ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, besonders bei älteren Menschen und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Vermeiden Sie Alkohol und sprechen Sie im Fall von Schwangerschaft oder Stillzeit mit Ihrem Arzt.

Wie ist Trimipramin mesilat einzunehmen?

Nehmen Sie Trimipramin mesilat immer wie von Ihrem Arzt empfohlen ein. Beginnen Sie mit einer niedrigen Dosis, die langsam gesteigert wird. Die Tropfen werden mit Wasser verdünnt nach oder während einer Mahlzeit eingenommen. Die Behandlung sollte mehrere Wochen dauern, und ein Absetzen muss schrittweise erfolgen. Wenn Sie die Einnahme vergessen oder zu viel eingenommen haben, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.

Wie ist Trimipramin mesilat aufzubewahren?

Lagern Sie Trimipramin mesilat stets außerhalb der Reichweite von Kindern. Bewahren Sie es in der Originalverpackung auf und schützen Sie es vor Licht. Das Arzneimittel ist nach dem ersten Öffnen 12 Monate haltbar. Entsorgen Sie es nicht über das Abwasser, sondern fragen Sie Ihre Apotheke zur richtigen Entsorgung.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.