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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Triamcinolon
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Triamcinolon gehört zur Gruppe der Glukokortikoide und wird bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen eingesetzt, darunter Rheuma, Asthma und Hautleiden. Es wirkt, indem es starke Entzündungen im Körper reduziert und Ihr Immunsystem bremst. Bekannte Handelsnamen sind zum Beispiel Volon 16 mg und Volon 4 mg der Dermapharm AG. Worauf Sie im Hinblick auf die Nebenwirkungen von Triamcinolon achten sollten, erfahren Sie hier.

Lesezeit: 2 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Schwächung der Abwehrkräfte, erhöhte Anfälligkeit für Infektionen
  • Veränderung des Blutbildes (z.B. mehr weiße Blutkörperchen)
  • Überempfindlichkeitsreaktionen, wie Hautausschlag und schwere allergische Reaktionen
  • Cushing-Syndrom (Vollmondgesicht, Gewichtszunahme), Unterfunktion oder Schwund der Nebennierenrinde
  • Blutzucker- und Blutfettanstieg, Gewichtszunahme, erhöhter Appetit
  • Niedriger Kaliumspiegel, Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Störungen der Psyche (z.B. Depression, Reizbarkeit, Schlafstörungen)
  • Blutdruckanstieg, erhöhtes Risiko für Thrombosen und Gefäßentzündungen
  • Schwächung der Muskeln und des Knochens (Muskelschwund, Osteoporose, Wachstumsstörungen bei Kindern)
  • Magengeschwüre, Magenblutungen, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt
  • Erhöhtes Risiko für Sehnenrisse, Muskelerkrankungen
  • Hautveränderungen (dünne Haut, Akne, verzögerte Wundheilung, mehr Behaarung, Dehnungsstreifen)
  • Augenprobleme (erhöhter Augeninnendruck, Linsentrübung, verschwommenes Sehen, höhere Anfälligkeit für Infektionen am Auge)
  • Störungen des Hormonhaushalts (Unregelmäßiger Zyklus, verstärkte Körperbehaarung bei Frauen, Impotenz)
  • Flüssigkeitseinlagerungen an der Netzhaut mit möglicher Netzhautablösung
  • Verzögerte Wundheilung allgemein

Was ist Triamcinolon?

Triamcinolon ist ein Medikament aus der Gruppe der Kortisonpräparate. Es hilft bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma, Asthma oder bestimmten Haut- und Nierenerkrankungen, wenn eine stärkere Behandlung notwendig ist. Es bremst Entzündungen und das Immunsystem, um Beschwerden zu lindern. Ihr Arzt entscheidet, ob die Anwendung für Sie sinnvoll ist.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Nehmen Sie Triamcinolon nicht ein, wenn Sie allergisch darauf sind. Informieren Sie sofort Ihren Arzt bei Infektionen, Operationen, Fieber oder anderen Stresssituationen. Ihr Arzt wird Sie überwachen, da das Medikament die Abwehrkräfte schwächt und bei längerer Anwendung die Nebennierenrinde beeinflussen kann. Bei Kindern und älteren Menschen ist besondere Vorsicht geboten, regelmäßige Kontrollen sind wichtig.

Wie ist Triamcinolon einzunehmen?

Nehmen Sie Triamcinolon genau wie von Ihrem Arzt verschrieben ein. Die Dosierung richtet sich nach Ihrer Erkrankung und Ihrem Zustand. Tabletten sollten morgens, zu oder nach dem Essen, mit ausreichend Flüssigkeit geschluckt werden. Brechen Sie die Einnahme niemals eigenmächtig ab, sondern halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt, damit Sie keinen Entzug erleiden und Ihre Grunderkrankung sich nicht verschlechtert.

Wie ist Triamcinolon aufzubewahren?

Bewahren Sie Triamcinolon außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Nutzen Sie das Präparat nicht mehr nach Ablauf des auf der Verpackung angegebenen Verfalldatums. Entsorgen Sie es nicht im Abwasser oder Hausmüll, sondern bringen Sie es zur sicheren Entsorgung in die Apotheke. So helfen Sie, die Umwelt zu schützen.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.