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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Tolterodin
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Tolterodin ist ein Medikament, das gezielt bei Problemen mit einer überaktiven Blase zum Einsatz kommt. Es hilft, häufigen oder plötzlichen Harndrang besser zu kontrollieren und kann dadurch spürbar Ihre Lebensqualität verbessern. Der Wirkstoff Tolterodin ist unter anderem in bekannten Präparaten wie Detrusitol® 1 mg oder 2 mg Filmtabletten erhältlich. Zu beachten sind jedoch mögliche Nebenwirkungen von Tolterodin, über die Sie sich vor der Einnahme informieren sollten.

Lesezeit: 2 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr häufig

  • Trockener Mund
  • Kopfschmerzen

Häufig

  • Entzündung der Atemwege
  • Schwindel, Müdigkeit, Taubheitsgefühl in Fingern und Zehen
  • Trockene oder gereizte Augen, verschwommenes Sehen
  • Gefühl von Drehen im Kopf
  • Herzklopfen
  • Bauchschmerzen, Verstopfung, Verdauungsprobleme, Blähungen, Erbrechen
  • Trockene Haut
  • Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Harnverhalt
  • Müdigkeit, Brustschmerzen, geschwollene Beine oder Knöchel
  • Gewichtszunahme
  • Durchfall

Gelegentlich

  • Allergische Reaktionen wie Juckreiz oder Hautausschlag
  • Nervosität
  • Schneller oder unregelmäßiger Herzschlag, Herzschwäche
  • Sodbrennen
  • Vergesslichkeit

Was ist Tolterodin?

Tolterodin ist ein Medikament, das bei starker Blasenaktivität eingesetzt wird. Es hilft Ihnen, den Harndrang besser zu kontrollieren und seltener oder weniger plötzlich zur Toilette zu müssen. Es gehört zu den sogenannten Muscarinrezeptor-Antagonisten und wird hauptsächlich bei Symptomen einer überaktiven Blase verschrieben.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Achten Sie darauf, Tolterodin nicht einzunehmen, wenn Sie allergisch darauf reagieren oder bestimmte Vorerkrankungen haben, etwa Probleme beim Wasserlassen oder schwere Augen- und Darmkrankheiten. Informieren Sie Ihren Arzt über alle anderen Medikamente, die Sie nehmen, da Wechselwirkungen möglich sind. Stillen und Schwangerschaft sind während der Behandlung nicht empfohlen. Seien Sie besonders vorsichtig im Straßenverkehr, da Schwindel oder verschwommenes Sehen auftreten können.

Wie ist Tolterodin einzunehmen?

Nehmen Sie Tolterodin immer wie vom Arzt verordnet ein. Die übliche Dosis sind zweimal täglich Tabletten. Bei Nieren- oder Leberproblemen kann der Arzt eine geringere Dosis verschreiben. Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut mit etwas Wasser. Brechen Sie die Behandlung nicht vorzeitig ab, ohne mit Ihrem Arzt zu sprechen, auch wenn Sie nicht sofort eine Wirkung merken.

Wie ist Tolterodin aufzubewahren?

Bewahren Sie Tolterodin immer außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Das Medikament muss nicht besonders gelagert werden, sollte aber nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr verwendet werden. Entsorgen Sie es umweltschonend, zum Beispiel über die Apotheke, und nicht über das Abwasser.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.