Zum Inhalt springen

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Secukinumab
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Secukinumab ist ein moderner Wirkstoff zur Behandlung von Schuppenflechte (Psoriasis) und bestimmten Formen von entzündlichem Rheuma. Er hilft, übermäßige Entzündungen im Körper gezielt zu bremsen und Beschwerden wie Juckreiz, Schmerzen und Hautveränderungen zu lindern. Secukinumab wird vor allem bei Menschen eingesetzt, bei denen andere Therapien nicht ausreichend wirken. Präparate wie Cosentyx® Fertigpen oder Fertigspritze enthalten diesen Wirkstoff. Wer Secukinumab anwendet, sollte sich vorab über die möglichen Nebenwirkungen von Secukinumab informieren.

Lesezeit: 2 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr häufig

  • Infektionen der oberen Atemwege, wie Halsschmerzen oder verstopfte Nase

Häufig

  • Lippenbläschen (Herpes)
  • Durchfall
  • Laufende Nase
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Müdigkeit
  • Juckende, rote und trockene Haut

Gelegentlich

  • Pilzinfektion im Mund
  • Weniger Abwehrzellen, mit Fieber, Halsschmerzen oder Mundgeschwüren
  • Entzündung des äußeren Ohrs
  • Gerötetes, geschwollenes oder juckendes Auge (Bindehautentzündung)
  • Juckender Hautausschlag
  • Infektionen der unteren Atemwege
  • Bauchschmerzen, Krämpfe, Durchfall, Blut im Stuhl oder unerklärter Gewichtsverlust
  • Kleine juckende Bläschen an Händen und Füßen
  • Fußpilz

Selten

  • Starke allergische Reaktion mit Kreislaufschock
  • Rötung und Abschälung größerer Hautflächen
  • Entzündung kleiner Blutgefäße mit Hautausschlag
  • Schwellung im Bereich von Gesicht, Hals oder Mund, die das Atmen oder Schlucken erschweren kann

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Pilzinfektionen von Haut oder Schleimhäuten (zum Beispiel in der Speiseröhre)
  • Schmerzhafte Schwellungen und Wunden auf der Haut

Was ist Secukinumab?

Secukinumab ist ein Wirkstoff, der bei bestimmten entzündlichen Krankheiten wie Schuppenflechte oder einigen rheumatischen Erkrankungen eingesetzt wird. Er bremst gezielt einen Botenstoff im Körper, um Entzündungen und Beschwerden zu lindern. Die Behandlung führt häufig zu deutlich weniger Hautproblemen und weniger Schmerzen in den Gelenken. Sie eignet sich für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene, wenn andere Therapien nicht ausreichend helfen.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Wenden Sie Secukinumab nicht an, wenn eine Allergie gegen den Wirkstoff besteht oder gerade eine schwere Infektion vorliegt. Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie an Infektionen, chronischen Darmentzündungen oder anderen schweren Krankheiten leiden. Vorsicht ist auch geboten bei bestimmten Impfungen und während Schwangerschaft oder Stillzeit – besprechen Sie dies stets mit Ihrem Arzt. Wenn Sie ungewöhnliche Symptome wie Fieber, anhaltenden Husten oder allergische Reaktionen bemerken, suchen Sie sofort medizinische Hilfe.

Wie ist Secukinumab einzunehmen?

Secukinumab wird als Spritze unter die Haut verabreicht. Nach gründlicher Einweisung dürfen Sie die Injektion selbst geben oder eine geschulte Person übernimmt das. Die genaue Menge und wie oft die Spritze gegeben wird, legt Ihr Arzt basierend auf Körpergewicht und Erkrankung fest. Halten Sie sich immer an den vereinbarten Einnahmeplan und sprechen Sie mit Ihrem Arzt, falls eine Dosis vergessen wurde oder Unsicherheiten bestehen.

Wie ist Secukinumab aufzubewahren?

Lagern Sie Secukinumab-Präparate im Kühlschrank bei 2–8°C und schützen Sie sie vor Licht. Lassen Sie die Spritzen bis zur Verwendung in der Originalverpackung. Die Lösung darf nicht eingefroren oder geschüttelt werden. Falls nötig, kann das Medikament bis zu 4 Tage bei Raumtemperatur (maximal 30°C) gelagert werden. Benutzen Sie das Arzneimittel nicht mehr nach Ablauf des Verfallsdatums oder wenn die Flüssigkeit verändert aussieht.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.