Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.
Rizatriptan benzoat
Nebenwirkungen
Rizatriptan benzoat ist ein bewährter Wirkstoff zur gezielten Behandlung der Migräne. Es hilft, Migränebeschwerden zu lindern, indem es die Schwellung der Blutgefäße im Gehirn reduziert, was den Schmerz verringert. Der Wirkstoff ist in bekannten Präparaten wie RIZATRIPTAN Aurobindo 10 mg Schmelztabletten oder RIZATRIPTAN Aurobindo Tabletten enthalten. Erfahren Sie hier alles zu Wirksamkeit, Dosierung und den Nebenwirkungen von Rizatriptan benzoat.
Mögliche Nebenwirkungen
Was bedeuten die Häufigkeiten?
Häufig
- Kribbeln oder Taubheitsgefühl
- Kopfschmerzen
- Verminderte Berührungsempfindlichkeit
- Konzentrationsschwierigkeiten oder Schlafprobleme
- Herzklopfen, unregelmäßiger Herzschlag
- Hitzegefühl und Hautrötung
- Halsschmerzen
- Übelkeit, trockener Mund, Erbrechen, Durchfall, Magenbeschwerden
- Schwere- oder Druckgefühl im Körper, Nackenschmerzen, Steifheit
- Bauch- oder Brustschmerzen
- Müdigkeit, Schwäche, Schwindel
Gelegentlich
- Veränderter Geschmack oder unangenehmer Geschmack im Mund
- Unsicheres Gehen, Schwindel, verschwommenes Sehen, Zittern, Ohnmacht
- Verwirrtheit, Nervosität
- Bluthochdruck, starker Durst, Hitze- oder Schweißausbrüche
- Hautausschlag, juckende oder nässende Haut, Schwellungen im Gesicht oder Hals, Atemnot
- Muskelschmerzen oder Verspannungen
- Unregelmäßiger Herzschlag, sehr schneller Puls oder Veränderungen im EKG
- Gesichts- oder Muskelschmerzen
Selten
- Pfeifendes Atmen
- Allergische Reaktionen, auch schwere allergische Schocks
- Schlaganfall (vor allem bei Vorerkrankten)
- Verlangsamter Herzschlag
Häufigkeit nicht abschätzbar
Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.
- Herzinfarkt oder Probleme mit der Herzversorgung (besonders bei bestehenden Risikofaktoren)
- Serotoninsyndrom mit Beschwerden wie Bewusstlosigkeit, hohem Fieber, Verwirrtheit, Bewegungsschwierigkeiten, Halluzinationen
- Schwere Hautreaktionen mit Blasenbildung und Fieber
- Krampfanfälle
- Plötzliche Durchblutungsstörungen in Händen oder Füßen (Kälte- oder Taubheitsgefühl)
- Durchblutungsstörungen im Dickdarm mit Bauchschmerzen
Was ist Rizatriptan benzoat?
Rizatriptan benzoat gehört zu den Triptanen und hilft gezielt bei Migräneattacken. Es wirkt, indem es die Blutgefäße im Gehirn wieder verengt und somit Schmerzen lindert. Der Wirkstoff hilft Erwachsenen, die Kopfschmerzphase eines Migräneanfalls zu behandeln.
Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?
Achten Sie darauf, Rizatriptan benzoat nicht einzunehmen, wenn Sie bestimmte Herz-, Leber- oder Gefäßerkrankungen haben oder manche andere Medikamente verwenden. Teilen Sie Ihrem Arzt mit, welche Mittel Sie sonst einnehmen. Die Einnahme während Schwangerschaft oder Stillzeit sollte immer ärztlich besprochen werden. Bei allergischen Reaktionen oder ungewöhnlichen Beschwerden suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf.
Wie ist Rizatriptan benzoat einzunehmen?
Nehmen Sie Rizatriptan benzoat möglichst früh nach Beginn eines Migräneanfalls ein, jedoch nie zur Vorbeugung. Die übliche Dosis beträgt 10 mg, bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion, oder bei gleichzeitiger Einnahme von Propranolol, 5 mg. Tabletten oder Schmelztabletten lösen sich einfach im Mund auf, Wasser ist nicht unbedingt nötig. Überschreiten Sie nicht zwei Einzeldosen innerhalb von 24 Stunden und warten Sie mindestens zwei Stunden zwischen den Dosen.
Wie ist Rizatriptan benzoat aufzubewahren?
Bewahren Sie Rizatriptan benzoat geschützt vor Kindern auf und verwenden Sie es nicht mehr nach dem angegebenen Verfallsdatum. Es sind keine besonderen Lagerbedingungen nötig. Entsorgen Sie das Arzneimittel fachgerecht – nicht über das Abwasser oder den Hausmüll.
Quellen & Referenzen
- Offizielle Fachinformation: patienteninfo-service.de
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de
- Europäische Arzneimittel-Agentur: ema.europa.eu
Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025
Über diesen Artikel
Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.