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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Ranibizumab
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Ranibizumab ist ein moderner Wirkstoff zur Behandlung bestimmter Augenerkrankungen, die das Sehvermögen beeinträchtigen. Er wird gezielt eingesetzt, um das Fortschreiten von Netzhautschäden beispielsweise bei altersbedingter Makuladegeneration oder diabetischem Makulaödem zu bremsen. Ranibizumab kommt unter anderem in bekannten Präparaten wie Byooviz™ und Lucentis® zum Einsatz. Informieren Sie sich hier umfassend über die wichtigsten Hinweise, die richtige Anwendung und die möglichen Nebenwirkungen von Ranibizumab.

Lesezeit: 2 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr häufig

  • Entzündung und Rötung am Auge
  • Blutungen im Auge
  • Verschlechtertes oder verschwommenes Sehen
  • Augenschmerzen
  • Sehen von kleinen Punkten oder „fliegenden Mücken“
  • Gerötetes Auge (blutunterlaufene Augen)
  • Augenreizungen und ein Fremdkörpergefühl
  • Starkes Tränen der Augen
  • Entzündung oder Infektion der Lidränder
  • Trockene, juckende oder rote Augen
  • Erhöhter Druck im Auge
  • Halsschmerzen
  • Verstopfte oder laufende Nase
  • Kopfschmerzen
  • Gelenkschmerzen

Häufig

  • Verminderte Sehschärfe
  • Schwellung des Auges oder bestimmter Augenteile
  • Entzündung oder Verletzung der Hornhaut
  • Verschwommenes Sehen
  • Blutungen an der Einstichstelle
  • Augentränen, Juckreiz und Schwellung
  • Lichtempfindlichkeit
  • Beschwerden oder Schmerzen am Augenlid
  • Harnwegsinfekte
  • Weniger rote Blutkörperchen (Anzeichen: Müdigkeit, Blässe, Schwindel)
  • Angstzustände
  • Husten
  • Übelkeit
  • Allergien wie Hautausschlag oder Juckreiz

Gelegentlich

  • Erblindung nach der Behandlung
  • Schwere Augeninfektion (mit Schmerzen und Rötung)
  • Blutungen und Entzündungen im vorderen Auge
  • Eiterbläschen am Auge
  • Veränderungen an der Augenoberfläche
  • Stichempfindung oder ungewöhnliches Gefühl im Auge
  • Reizung am Augenlid

Was ist Ranibizumab?

Ranibizumab ist ein Medikament, das direkt ins Auge gespritzt wird. Es hilft Erwachsenen, bei bestimmten Netzhauterkrankungen das Sehvermögen zu erhalten oder zu verbessern, indem es das krankhafte Wachstum und die Schwellung im Auge hemmt. Typische Anwendungen sind beispielsweise die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) oder Probleme durch Diabetes. Ihr Arzt prüft, ob diese Behandlung für Sie geeignet ist.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Achten Sie darauf, Ranibizumab nicht anzuwenden, wenn Sie allergisch dagegen sind, eine Infektion oder starke Entzündung am Auge haben. Teilen Sie Ihrem Arzt alle bisherigen Augenprobleme, Behandlungen oder bekannte Erkrankungen mit. Nach der Injektion kann es für kurze Zeit zu erhöhtem Augeninnendruck kommen, weswegen Ihr Arzt dies kontrolliert. Schwangere oder stillende Frauen sollten vor einer Behandlung Rücksprache mit dem Arzt halten.

Wie ist Ranibizumab einzunehmen?

Ranibizumab wird immer von Ihrem Augenarzt direkt als Injektion ins Auge verabreicht. Die Behandlung startet mit monatlichen Injektionen und wird nach Prüfung durch den Arzt nach Bedarf fortgesetzt. Die Dosis und die Abstände legt Ihr Arzt fest. Setzen Sie die Behandlung nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ab.

Wie ist Ranibizumab aufzubewahren?

Bewahren Sie Ranibizumab stets außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Das Medikament sollte im Kühlschrank bei 2 bis 8 °C gelagert werden, darf aber vor der Anwendung bis zu 2 Monate bei maximal 30 °C aufbewahrt werden. Halten Sie die Packung lichtgeschützt und verwenden Sie es nicht nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums oder bei beschädigter Verpackung.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.