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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Palopegteriparatid
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Palopegteriparatid hilft dabei, den Calcium- und Phosphatspiegel im Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Der Wirkstoff wird vor allem zur Behandlung des chronischen Hypoparathyreoidismus eingesetzt, wenn der Körper zu wenig Parathormon bildet. Palopegteriparatid ist zum Beispiel in Präparaten wie Yorvipath Injektionslösung im Fertigpen von Ascendis Pharma Endocrinology GmbH enthalten. Beachten Sie, dass die Nebenwirkungen von Palopegteriparatid vor allem auf Veränderungen des Calciumspiegels zurückzuführen sind.

Lesezeit: 2 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr häufig

  • Kopfschmerzen
  • Kribbeln in Finger-, Zehen- und Lippen (Ameisenlaufen)
  • Übelkeit
  • Gefühl von Müdigkeit
  • Rötung, Bluterguss, Schmerzen, Blutung, Ausschlag oder Schwellung an der Injektionsstelle

Häufig

  • Gefühl, dass das Herz flattert oder zu schnell schlägt
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Gefühl, gleich in Ohnmacht zu fallen
  • Plötzliche Ohnmacht
  • Schwindel und erhöhter Puls beim Aufstehen
  • Schmerzen oder raue Stelle im Hals oder Mund
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Beschwerden im Bauch
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Schwächegefühl
  • Starkes Durstgefühl
  • Hautausschlag
  • Sonnenlicht-Unverträglichkeit der Haut
  • Nachtlicher Harndrang
  • Muskelzucken
  • Schmerzen in Muskeln und Knochen

Gelegentlich

  • Schmerzen im Brustkorb
  • Beschwerden im Brustbereich
  • Zu hoher Blutdruck

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Häufiges Wasserlassen
  • Verminderte Knochendichte

Was ist Palopegteriparatid?

Palopegteriparatid ist ein Wirkstoff, der im Körper zu Parathormon umgewandelt wird. Dieses Hormon ist wichtig, um den Calcium- und Phosphatspiegel im Blut in einem gesunden Bereich zu halten. Das Medikament wird zur Behandlung eines chronischen Mangels an Parathormon (Hypoparathyreoidismus) bei Erwachsenen eingesetzt. Es hilft, typische Beschwerden wie Muskelkrämpfe, Zittern oder Kribbeln zu lindern, indem es das fehlende Hormon ersetzt.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Achten Sie darauf, Palopegteriparatid nicht anzuwenden, wenn Sie allergisch darauf reagieren oder an bestimmten Knochenerkrankungen leiden. Informieren Sie Ihren Arzt über alle anderen Medikamente, die Sie einnehmen – besonders Herzmedikamente oder Präparate, die Ihren Calciumspiegel beeinflussen. Ihr Calciumspiegel sollte besonders zu Beginn der Therapie oder bei Dosisänderungen regelmäßig kontrolliert werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind, stillen oder schwanger werden möchten.

Wie ist Palopegteriparatid einzunehmen?

Wenden Sie Palopegteriparatid immer genau so an, wie Ihr Arzt es erklärt hat. Sie spritzen sich das Medikament unter die Haut, am besten täglich an wechselnden Stellen am Bauch oder Oberschenkel. Die Dosierung kann individuell je nach Blutwerten angepasst werden. Haben Sie eine Dosis vergessen, holen Sie diese möglichst bald nach, es sei denn, die nächste Dosis steht schon kurz bevor. Setzen Sie das Medikament nicht eigenmächtig ab – sprechen Sie immer zuerst mit Ihrem Arzt.

Wie ist Palopegteriparatid aufzubewahren?

Bewahren Sie Palopegteriparatid außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Vor der ersten Anwendung sollte das Medikament im Kühlschrank (2–8°C) gelagert werden, darf aber nicht eingefroren werden. Nach dem Anbruch nicht über 30°C lagern und stets vor Licht schützen. Jeder Pen sollte nach spätestens 14 Tagen entsorgt werden. Verwenden Sie das Präparat nicht mehr, wenn es trüb oder verfärbt ist.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.