Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.
Olmesartan medoxomil
Nebenwirkungen
Olmesartan medoxomil ist ein bewährter Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck, der vielen Menschen hilft, ihren Blutdruck wirksam zu senken. Er entspannt die Blutgefäße und trägt so dazu bei, gefährliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Der Wirkstoff ist in Deutschland in bekannten Präparaten wie Olmesartan-1A Pharma 10mg/-20mg/-40mg, Filmtabletten verfügbar. Informieren Sie sich hier über die wichtigsten Fakten, wie Wirkweise, Dosierung und Nebenwirkungen von Olmesartan medoxomil.
Mögliche Nebenwirkungen
Was bedeuten die Häufigkeiten?
Häufig
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Übelkeit
- Verdauungsbeschwerden
- Durchfall
- Bauchschmerzen
- Magen-Darm-Entzündung
- Müdigkeit
- Halsentzündung
- Schnupfen
- Bronchitis
- grippeähnliche Symptome
- Husten
- Schmerzen (z. B. in Brust, Rücken, Gelenken oder Knochen)
- Infektionen der Harnwege
- geschwollene Knöchel, Füße, Beine, Hände oder Arme
- Blut im Urin
- Veränderte Blutwerte wie erhöhte Blutfette, Harnsäure, Harnstoff oder Leber- und Muskelwerte
Gelegentlich
- Schnelle allergische Reaktionen mit Atemproblemen oder Kreislaufproblemen
- Schwellung im Gesicht
- Starker Schwindel
- Erbrechen
- Schwächegefühl
- Allgemeines Unwohlsein
- Muskelschmerzen
- Verschiedene Hautausschläge, Juckreiz, Quaddeln
- Engegefühl oder Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris)
- Weniger Blutplättchen im Blut (kann das Blutungsrisiko erhöhen)
Selten
- Kraftlosigkeit
- Muskelkrämpfe
- Störungen oder Versagen der Nierenfunktion
- Erhöhte Kaliumwerte im Blut
- Schwellung des Darms mit Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
- Starke allergische Reaktionen mit Schwellung von Gesicht, Mund oder Hals, Juckreiz oder Hautausschlag – in solchen Fällen sofort den Arzt informieren!
- Starker Blutdruckabfall mit Benommenheit oder Ohnmacht
Häufigkeit nicht abschätzbar
Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.
- Gelbfärbung der Augen, dunkler Urin oder Juckreiz der Haut – dies können Anzeichen für Leberprobleme sein. Suchen Sie bei solchen Anzeichen sofort einen Arzt auf.
Was ist Olmesartan medoxomil?
Olmesartan medoxomil ist ein Medikament, das zur Senkung des Blutdrucks eingesetzt wird. Es entspannt die Blutgefäße und schützt so Herz, Nieren, Gehirn und Augen vor möglichen Schäden durch Bluthochdruck. Das Medikament ist sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ab 6 Jahren geeignet. Ihr Arzt kann Ihnen außerdem Tipps für einen gesunden Lebensstil geben, um die Wirkung zu unterstützen.
Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?
Nehmen Sie Olmesartan medoxomil nicht ein, wenn Sie allergisch darauf reagieren, schwanger sind (besonders ab dem 4. Monat) oder bestimmte Erkrankungen der Leber, Nieren oder Gallenwege haben. Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie andere Medikamente einnehmen, schwanger werden möchten oder stillen. Achten Sie während der Behandlung auf Anzeichen wie ungewöhnliche Müdigkeit, gelbe Haut oder starke Schwellungen und besprechen Sie Veränderungen immer mit Ihrem Arzt.
Wie ist Olmesartan medoxomil einzunehmen?
Nehmen Sie Olmesartan medoxomil immer so ein, wie es Ihr Arzt verordnet hat. Die Tablette schlucken Sie am besten täglich zur gleichen Zeit mit Wasser, unabhängig von den Mahlzeiten. Falls Sie eine Einnahme vergessen, holen Sie diese nicht durch eine doppelte Dosis nach. Setzen Sie das Medikament nicht eigenmächtig ab – wenden Sie sich bei Fragen immer an Ihren Arzt oder Apotheker.
Wie ist Olmesartan medoxomil aufzubewahren?
Bewahren Sie Olmesartan medoxomil außerhalb der Reichweite von Kindern auf und nutzen Sie das Medikament nicht nach Ablauf des Verfallsdatums. Lagern Sie es nicht über 30 Grad Celsius und schützen Sie die Tabletten vor Feuchtigkeit in der Originalverpackung. Unbenutzte Tabletten entsorgen Sie umweltgerecht über die Apotheke, nicht im Hausmüll oder Abwasser.
Quellen & Referenzen
- Offizielle Fachinformation: patienteninfo-service.de
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de
- Europäische Arzneimittel-Agentur: ema.europa.eu
Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025
Über diesen Artikel
Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.