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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Levobunololhydrochlorid
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Levobunololhydrochlorid ist ein bewährter Wirkstoff zur Senkung des Augeninnendrucks. Besonders häufig wird er bei chronischem Weitwinkelglaukom eingesetzt und findet sich zum Beispiel im Medikament VISTAGAN Liquifilm 0,5 % O.K. Augentropfen von AbbVie Deutschland. Dank seiner Wirkung schützt er langfristig das Sehvermögen, indem er die Flüssigkeitsproduktion im Auge reguliert. Ein bewusster Umgang mit den möglichen Nebenwirkungen von Levobunololhydrochlorid ist dabei wichtig.

Lesezeit: 2 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr häufig

  • Reizung und Schmerzen im Auge

Häufig

  • Entzündung der Augenlider
  • Entzündung der Bindehaut (Rötung, Jucken, Tränen)

Sehr selten

  • Schäden an der durchsichtigen Schicht auf der Vorderseite des Auges (Hornhaut)
  • Ablösung der Schicht unter der Netzhaut nach bestimmten Augenoperationen
  • Trübung der Hornhaut durch Kalkablagerungen
  • Schäden am oberen Augenlid
  • Doppeltsehen

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Rote Augen
  • Allergische Reaktion im Auge (Juckreiz, Schwellung)
  • Vermindertes Blinzeln
  • Entzündung der Regenbogenhaut oder des Inneren des Auges
  • Reizung oder Schmerzen an der Augenoberfläche
  • Trockenes Auge
  • Schwellungen im oder am Auge
  • Tränenfluss oder Fremdkörpergefühl im Auge
  • Langsamer, unregelmäßiger oder schneller Herzschlag
  • Ohnmacht
  • Asthmaanfälle oder Atemprobleme
  • Reizung des Rachens
  • Nasenbeschwerden
  • Niedriger Blutdruck
  • Kalte, taube oder farblose Hände und Füße
  • Verwirrtheit, Schwindel, Schläfrigkeit
  • Verminderte Energie, Kopfschmerzen, Schlafstörungen
  • Depressive Stimmung oder Nervosität
  • Schwellungen im Gesicht
  • Müdigkeit, allgemeines Krankheitsgefühl
  • Hautausschlag, Jucken, raue Hautstellen
  • Haarverlust
  • Starke allergische Reaktionen mit Schwellungen
  • Geschmacksstörungen, Verdauungsstörungen, Durchfall
  • Trockener Mund, Bauchschmerzen, Erbrechen
  • Muskelschmerzen, sexuelle Funktionsstörungen

Was ist Levobunololhydrochlorid?

Levobunololhydrochlorid senkt den erhöhten Augeninnendruck und wird vor allem zur Behandlung des chronischen Weitwinkelglaukoms angewendet. Er gehört zur Gruppe der Betablocker. Mit seiner Wirkung hilft er, das Risiko von Sehverlust zu verringern.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Achten Sie darauf, Levobunololhydrochlorid nicht zu verwenden, wenn Sie an bestimmten Herz-, Lungen- oder Atemwegserkrankungen leiden oder allergisch auf den Wirkstoff reagieren. Informieren Sie Ihren Arzt immer über andere Medikamente, die Sie einnehmen, und ob Sie schwanger sind oder stillen. Wenden Sie sich bei starken allergischen Reaktionen oder Atembeschwerden sofort an einen Arzt.

Wie ist Levobunololhydrochlorid einzunehmen?

Wenden Sie Levobunololhydrochlorid genauso an, wie es Ihr Arzt oder Ihre Ärztin verordnet hat. Tropfen Sie die empfohlene Menge in Ihr Auge, meist ein- bis zweimal täglich. Waschen Sie sich vor der Anwendung die Hände und vermeiden Sie den Kontakt der Tropferspitze mit Auge oder Haut. Bei Unsicherheit fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie ist Levobunololhydrochlorid aufzubewahren?

Bewahren Sie Levobunololhydrochlorid außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Nutzen Sie es nicht mehr nach Ablauf des aufgedruckten Verfallsdatums. Lagern Sie das Arzneimittel kühl und dunkel und verwenden Sie angebrochene Einzeldosisbehältnisse nur einmal.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.