Zum Inhalt springen

Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Kanamycin
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Kanamycin ist ein bewährtes Antibiotikum zur Behandlung bakterieller Infektionen am Auge. Es wird häufig eingesetzt, wenn herkömmliche Therapien nicht ausreichen. Präparate mit Kanamycin, wie Kanamycin-POS® Augensalbe oder Augentropfen von URSAPHARM, helfen speziell bei Infektionen der Bindehaut, des Lids oder der Hornhaut. Informieren Sie sich hier umfassend über die Nebenwirkungen von Kanamycin sowie zur sicheren und wirksamen Anwendung.

Lesezeit: 2 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Selten

  • Allergische Reaktionen wie Fieber oder starker Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Erhöhte Zahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophile)
  • Schwellungen von Haut und Schleimhäuten (Angioödem)
  • Hautreizungen oder Entzündungen nach Kontakt (Kontaktdermatitis)
  • Nesselsucht (Quaddeln, juckende Hautstellen)
  • Behandlung kann manchmal neue, unempfindliche Keime fördern

Was ist Kanamycin?

Kanamycin ist ein Antibiotikum, das Bakterien gezielt abtötet und lokal am Auge eingesetzt wird. Es hilft bei Infektionen der Bindehaut, des Augenlids oder der Hornhaut, die durch bestimmte Bakterien ausgelöst werden. Ärzte verschreiben es auch bei Verletzungen oder nach Augenoperationen.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Achten Sie darauf, Kanamycin nicht zu verwenden, wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder bestimmte Zusatzstoffe sind. Informieren Sie Ihren Arzt über alle weiteren Medikamente, die Sie nehmen. Während der Behandlung sollten Sie keine Kontaktlinsen tragen, und nach der Anwendung können Sie vorübergehend verschwommen sehen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind oder stillen – eine Anwendung ist in der Regel trotzdem möglich.

Wie ist Kanamycin einzunehmen?

Wenden Sie Kanamycin immer genau nach ärztlicher Anweisung an. Die Salbe wird mehrmals täglich in das Unterlid gestrichen, wobei Sie direkten Kontakt der Tube mit dem Auge oder der Haut vermeiden sollten. Die Dauer der Anwendung legt Ihr Arzt fest; in der Regel wird die Behandlung einige Tage nach Abklingen der Beschwerden fortgeführt. Eine versehentliche Überdosierung ist unbedenklich, und vergessene Anwendungen sollten Sie zeitnah nachholen.

Wie ist Kanamycin aufzubewahren?

Lagern Sie Kanamycin nicht über 25 Grad Celsius und bewahren Sie es für Kinder unzugänglich auf. Nach dem Öffnen ist die Salbe vier Wochen lang verwendbar. Werfen Sie übrig gebliebene Medikamente umweltgerecht weg – Ihr Apotheker hilft Ihnen dabei.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.