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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Influenza-Spaltimpfstoff (inaktiviert)
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Der Influenza-Spaltimpfstoff (inaktiviert) schützt zuverlässig vor der echten Virusgrippe. Er ist ein jährlich empfohlener Impfstoff, der gezielt auf sich verändernde Virusstämme abgestimmt wird. Bekannte Präparate wie Influsplit Tetra von GlaxoSmithKline oder VAXIGRIP Tetra von Sanofi werden damit formuliert. Mit dem Fokus auf die Nebenwirkungen von Influenza-Spaltimpfstoff (inaktiviert) erfahren Sie hier alles über die sichere Anwendung und den Schutz durch die Impfung.

Lesezeit: 3 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr häufig

  • Kopfschmerzen
  • Muskel- oder Gliederschmerzen
  • Allgemeines Krankheitsgefühl
  • Schmerzen, Rötung, Schwellung oder Verhärtung an der Einstichstelle
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Erbrechen (bei kleineren Kindern)
  • Reizbarkeit oder ungewöhnliches Weinen (bei Kleinkindern)
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit

Häufig

  • Fieber (außer bei Erwachsenen und älteren Personen, bei denen es seltener ist)
  • Schüttelfrost
  • Rötung, Schwellung, Verhärtung, Blutergüsse an der Einstichstelle
  • Erschöpfung
  • Durchfall
  • Weinerlichkeit, Ruhelosigkeit (bei Kindern)

Gelegentlich

  • Schwindel
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Wärmegefühl an der Einstichstelle
  • Juckreiz an der Einstichstelle
  • Schwellung der Lymphknoten (z.B. am Hals, unter den Armen)
  • Gelenkschmerzen
  • Schläfrigkeit
  • Hitzewallungen (bei älteren Menschen)
  • Vorübergehende Senkung der Blutplättchen-Zahl (führt zu leichteren Blutergüssen oder Blutungen)
  • Überempfindlichkeit

Selten

  • Allergische Reaktionen, die auch schwer verlaufen können (Atemprobleme, starke Schwellungen, Hautausschlag, Herzklopfen, Schwäche, Kreislaufprobleme)
  • Kribbeln, Taubheit oder verändertes Fühlen (z.B. Empfindlichkeit für Berührung, Wärme oder Kälte)
  • Starke Müdigkeit und Schwäche
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Grippeähnliche Erkrankung
  • Gelenkschmerzen

Sehr selten

  • Entzündung der Blutgefäße (führt zu Hautausschlag, selten auch zu vorübergehenden Nierenproblemen)
  • Nervenschmerzen, Krampfanfälle, neurologische Störungen (z.B. Lähmungen, Verwirrtheit, Schwäche in den Gliedmaßen, Gleichgewichtsstörungen, ausfallende Reflexe, steifer Nacken)

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Vorübergehende Senkung der Blutplättchen-Anzahl in anderen Altersgruppen
  • Schwellung der Lymphknoten in anderen Altersgruppen
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühl der Haut in anderen Altersgruppen

Was ist Influenza-Spaltimpfstoff (inaktiviert)?

Dieser Impfstoff schützt Sie oder Ihr Kind zuverlässig vor der echten Grippe (Influenza), indem er das Immunsystem aktiviert. Nach der Impfung bildet der Körper Abwehrstoffe gegen das Grippevirus. Die jährliche Impfung ist sinnvoll, da sich die Virusstämme immer wieder verändern. Der Schutz setzt etwa 2 bis 3 Wochen nach der Impfung ein und bewahrt nicht vor einer normalen Erkältung.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Achten Sie darauf, Ihren Arzt über Allergien oder akute Erkrankungen zu informieren, bevor Sie den Impfstoff erhalten. Die Impfung sollte bei Fieber oder akuter Krankheit verschoben werden. Informieren Sie Ihren Arzt auch über Medikamente oder andere Impfungen, die Sie erhalten. Für Schwangere und Stillende ist der Impfstoff geeignet – Ihr Arzt berät Sie dazu gern.

Wie ist Influenza-Spaltimpfstoff (inaktiviert) einzunehmen?

Der Impfstoff wird von medizinischem Personal als Spritze in einen Muskel oder unter die Haut verabreicht. Kinder ab 6 Monaten, Jugendliche und Erwachsene erhalten meist 1 Dosis. Bei Kindern unter 9 Jahren, die zuvor noch nie geimpft wurden, ist nach 4 Wochen oft eine zweite Dosis nötig. Fragen Sie Ihren Arzt, falls Sie oder Ihr Kind eine größere Menge erhalten haben.

Wie ist Influenza-Spaltimpfstoff (inaktiviert) aufzubewahren?

Lagern Sie den Impfstoff immer im Kühlschrank bei 2 bis 8 °C und nicht im Gefrierfach. Bewahren Sie ihn in der Originalpackung auf, um ihn vor Licht zu schützen. Nach Ablauf des Verfalldatums oder bei Nichtgebrauch entsorgen Sie den Impfstoff, wie es der Apotheker empfiehlt. Bewahren Sie das Arzneimittel stets für Kinder unzugänglich auf.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.