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Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.

Fosfomycin
Nebenwirkungen

Aktualisiert: 29. Juli 2025

Fosfomycin ist ein bewährtes Antibiotikum, das bei schweren bakteriellen Infektionen eingesetzt wird. Es hilft, verschiedene Keime im Körper abzutöten und findet Verwendung bei Infektionen der Harnwege, Lunge oder Knochen. Zu den bekannten Präparaten zählen INFECTOFOS® Pulver zur Herstellung einer Infusionslösung von INFECTOPHARM Arzneimittel und CONSILIUM GmbH. Zu den wichtigsten Themen gehört für Patienten die Frage nach den Nebenwirkungen von Fosfomycin.

Lesezeit: 2 Min.

Mögliche Nebenwirkungen

Was bedeuten die Häufigkeiten?
Sehr häufig≥ 1 von 10
Häufig1 bis 10 von 100
Gelegentlich1 bis 10 von 1.000
Selten1 bis 10 von 10.000
Sehr selten< 1 von 10.000
UnbekanntPost-Marketing-Meldungen

Sehr selten

  • Schwere allergische Reaktionen mit Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder Hautausschlag

Häufig

  • Störungen beim Schmecken
  • Verwirrtheit
  • Muskelzucken oder unregelmäßiger Herzschlag durch Salz-/Kaliumstörungen im Blut
  • Schmerzen, Brennen, Rötung oder Schwellung an der Infusionsstelle

Gelegentlich

  • Übelkeit, Erbrechen, leichter Durchfall
  • Kopfschmerzen
  • Erhöhte Leberwerte
  • Hautausschlag
  • Gefühl von Schwäche

Häufigkeit nicht abschätzbar

Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.

  • Schwerer und anhaltender Durchfall mit Bauchschmerzen oder Fieber
  • Gelbfärbung der Haut oder Augen (Hinweis auf mögliche Leberprobleme)
  • Niedrige Zahl von weißen Blutkörperchen oder Blutplättchen, was zu erhöhter Infektionsanfälligkeit oder leichterem Bluten führen kann
  • Leberentzündung
  • Juckreiz, Nesselsucht

Was ist Fosfomycin?

Fosfomycin ist ein Antibiotikum, das gegen verschiedene bakterielle Infektionen wirkt. Ihr Arzt setzt es ein, um Keime im Körper zu bekämpfen, zum Beispiel bei Infektionen der Harnwege, Lunge, Knochen oder des Herzens. Fosfomycin kann bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern angewendet werden.

Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?

Achten Sie auf Allergien gegen Fosfomycin oder andere Bestandteile. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt Krankheiten wie Herzprobleme, Bluthochdruck, hohen Salzgehalt oder Nierenleiden, da eventuell die Dosierung angepasst werden muss. Informieren Sie Ihren Arzt über andere Medikamente, die Sie einnehmen. Während der Schwangerschaft und Stillzeit wird Fosfomycin nur bei dringendem Bedarf eingesetzt. Bei Nebenwirkungen wie Verwirrtheit oder Schwäche sollten Sie kein Auto fahren.

Wie ist Fosfomycin einzunehmen?

Fosfomycin wird als Infusion direkt in die Vene verabreicht und die Dosierung richtet sich nach Krankheitsschwere, Körpergewicht und Nierenfunktion. Die Behandlung wird vom Arzt festgelegt und dauert so lange, wie es nötig ist, auch wenn Sie sich schon besser fühlen. Brechen Sie die Therapie nicht eigenständig ab, und wenden Sie sich bei Fragen an Ihr medizinisches Fachpersonal.

Wie ist Fosfomycin aufzubewahren?

Lagern Sie Fosfomycin unzugänglich für Kinder und schützen Sie das Präparat vor Licht. Das Pulver ist in der ungeöffneten Verpackung bis zu vier Jahre haltbar. Die gebrauchsfertige Lösung sollte möglichst sofort verwendet werden, ansonsten höchstens 12 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Reste nicht verwenden und das Arzneimittel nach Ablauf des Verfalldatums entsorgen.

Quellen & Referenzen

Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025

Über diesen Artikel

Verfasst von

Redaktionsteam

Medizinredaktion nebenwirkungen-info.de

Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.