Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Fachinformation und wurde redaktionell geprüft. Er ersetzt nicht die individuelle Beratung durch Arzt oder Apotheker.
Fenoterolhydrobromid
Nebenwirkungen
Fenoterolhydrobromid ist ein bewährter Wirkstoff zur schnellen Entspannung der Atemwege bei akuter oder chronischer Atemnot, wie sie bei Asthma oder Bronchitis auftreten kann. Er kommt in bekannten Präparaten wie Berotec® N 100 µg Dosier-Aerosol zum Einsatz. Fenoterolhydrobromid sorgt für eine rasche Besserung der Atmung, indem es die verengten Bronchien erweitert. Die Nebenwirkungen von Fenoterolhydrobromid sind je nach Person unterschiedlich und sollten bei der Anwendung beachtet werden.
Mögliche Nebenwirkungen
Was bedeuten die Häufigkeiten?
Häufig
- Zittern der Finger oder Hände
- Schwindelgefühl
- Husten
- Übelkeit
- starkes Schwitzen
Gelegentlich
- Niedriger Kaliumspiegel im Blut, auch schwere Fälle
- Herzrhythmusstörungen
- Brustschmerzen durch Herzkranzgefäßverengung
- Unregelmäßiger Herzschlag
- Plötzlich auftretende, ungewohnte Atemnot nach der Anwendung
- Erbrechen
- Sodbrennen
- Juckreiz
- Muskelkrämpfe
- Probleme beim Wasserlassen
- Niedriger oder hoher Blutdruck
- Unruhe
- Verändertes Verhalten wie Überaktivität, Schlafprobleme oder Sinnestäuschungen, besonders bei Kindern
Selten
- Erhöhter Blutzuckerspiegel
Häufigkeit nicht abschätzbar
Nach der Markteinführung gemeldet — die genaue Häufigkeit lässt sich nicht berechnen.
- Allergische Reaktionen wie Juckreiz, Hautausschlag, kleine Einblutungen oder Schwellungen im Gesicht
- Nervosität
- Kopfschmerzen
- Schnellerer Herzschlag
- Herzklopfen
- Verminderte Durchblutung des Herzmuskels
- Reizungen der Atemwege
- Nesselsucht (juckende Quaddeln auf der Haut)
- Hautreaktionen
- Muskelschwäche
- Muskelschmerzen
- Erhöhte Werte von Insulin, Fettstoffen oder Ketonen im Blut
Was ist Fenoterolhydrobromid?
Fenoterolhydrobromid sorgt dafür, dass sich verkrampfte und verengte Atemwege rasch entspannen. Es hilft zuverlässig bei akuter Atemnot, Asthma oder chronischer Bronchitis, indem es das Atmen erleichtert. Der Wirkstoff kommt sowohl zur Behandlung plötzlicher Anfälle als auch zur Vorbeugung von belastungsbedingtem Asthma zum Einsatz.
Was sollten Sie vor der Einnahme beachten?
Achten Sie darauf, Fenoterolhydrobromid nicht anzuwenden, wenn Sie allergisch darauf reagieren oder schwere Herzrhythmusstörungen haben. Bei Herzproblemen, Bluthochdruck, Diabetes oder bestimmten Tumoren ist besondere Vorsicht nötig. Wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt bei plötzlich stark verschlechterter Atemnot oder ungewöhnlichen Beschwerden nach der Inhalation. Nutzen Sie den Wirkstoff nur genau nach Absprache und nicht häufiger oder in höherer Dosierung als empfohlen.
Wie ist Fenoterolhydrobromid einzunehmen?
Wenden Sie Fenoterolhydrobromid immer genau wie vom Arzt empfohlen an. Die Dosierung richtet sich nach Ihrem Alter und Schweregrad der Beschwerden. Meist wird bei einem akuten Anfall direkt ein Sprühstoß inhaliert. Kinder sollten das Medikament nur unter Aufsicht verwenden. Reinigen Sie das Mundstück regelmäßig und wenden Sie sich bei Unsicherheiten an Ihren Arzt.
Wie ist Fenoterolhydrobromid aufzubewahren?
Lagern Sie Fenoterolhydrobromid für Kinder unzugänglich, geschützt vor Sonnenlicht und Wärme (nicht über 50°C und nicht einfrieren). Verwenden Sie das Medikament nicht nach Ablauf des Verfallsdatums. Werfen Sie Dosier-Aerosole niemals in den Hausmüll oder das Abwasser. Ungebrauchte Sprays geben Sie bitte zur sicheren Entsorgung in der Apotheke ab.
Quellen & Referenzen
- Offizielle Fachinformation: patienteninfo-service.de
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: bfarm.de
- Europäische Arzneimittel-Agentur: ema.europa.eu
Stand der Fachinformation: 29. Juli 2025
Über diesen Artikel
Dieser Artikel wurde auf Basis der offiziellen Fachinformation erstellt und redaktionell auf Richtigkeit geprüft. Mehr zu unserem Redaktionsprozess.